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zu den Autoren, Künstlern, Verlagen, Institutionen etc.
Die Auswahl der u.g. Publikationen etc. erfolgt
n i c h t in chronologischer Reihung

Musée de la Faïence, 2000
Katalog zur Ausstellung,
exhibition and catalogue
"De la couleur et du feu"
céramiques d´artistes de
1885 à nos jours
Musée de la Faïence, Chateau Pastré,
23 juin / 3 september 2000
Éditions Musées de Marseille
/ Réunion des musées nationaux, Paris et Musées de Marseille
catalogue : Danièle Giraudy, conservateur
général du Patrimoine, Directeur des Musées de Marseille
Dépôt légal: juin 2000
ISBN. 2 7118 3819 6 (EK 39 3819)
Le catalogue présente près de 85
artistes à travers plus de 200 oeuvres provenant de collections privées
et publiques, françaises et européennes, le catalogue "De
la couleur et du feu, céramiques d´artistes de 1885 à nos
jours" est l`occasion de montrer l`oeuvre méconnu de ces grandes
figures qui ont aussi construit l´art du XXe siècle.
Illustration 196 - Gerd Sonntag (né en 1954)page 132, 173, 189, Assiete, sans
titre, 1994 , Faïence, Ø 25 cm,
Les artistes:
Pierre Alechinsky, Karel Appel, Arman, Elvira Bach, Miquel
Barceló, Vanessa Bell, Jean-Charles Blais, Pierre Bonnard, Antoine Bourdelle,
Georges Braque, Victor Brauner, Mary Cassat, Marc Chagall, Jean-Jacques Ceccarelli,
Constant, Corneile, Olivier Debré, Maurice Denis, André Derain,
Nicolaj Diulgheroff, Erik Dietmann, Kees Van Dongen, Raul Dufy, Farfa, François
Fiedler, Tsuguharu Foujita, Fontana, Alphons Freijmuth, Othon Friesz, Roger
Fry, Gérard Garouste, Paul Gauguin, Werner Gilles, Albert Gleizes, Duncan
Grant, Étienne Hajdu, Cuthbert Hamilton, François Ihmoff, Christian
Jaccard, Asger Jorn, Ulrich Klieber, Kiki Kogelnik, Wilfredo Lam, Pierre Laprade,
Mac Lean, Henri Lebasque, Van der Leck, Fernand Léger, Marie Laurencin,
Lucebert, Aristide Maillol, André Mare, Gerhard Marcks, Albert Marquet,
André Masson, Henri Matisse, Roberto Matta, Jurgen Messensee, Jean-Michel
Meurice, Joan Miró, Ben Nicholson, Amédée Ozenfant, Mimmo
Paladino, Jules Pascin, A.R. Penck, Pablo Picasso, Édouard Pignon, Jean
Puy, Paul Rebeyrolle, Pierre-Auguste Renoir, Jean-Paul Riopelle, Jözsef
Rippl-Ronaï, Anton Rooskens, Georges Rouault, Georges Roussel, Maurice
Savin, Emil Schumacher, Stefan Szczesny, Paul Sérusier, Gerd Sonntag,
Chaïm Soutine, Nicolai Suetin, Jean-Jacques Surian, Antoni Tàpies,
Ilja Tchachnik, Louis Valtat, Jacques Villon, Maurice Vlaminck, Edouard Vouillard,
Jan Voss.
1) Link extern :der Katalog
2) Link extern :der Katalog

Glass Quarterly, N.Y. 2010
Abb.ganzseitig : Skulptur aus Glas von Gerd Sonntag
in Glass Quarterly Art Magazin, Nr. 121, Nov. 2010 - Jan. 2011, Seite 11 / page
11

KunstBilderBuch "Licht", 2008
Abb. und Texte zu Kunstwerken von:
Fra Angelico, Caravaggio, Gerard
David, Edgar Degas, Lyonel Feininger, Paul Gauguin, Geertgen tot Sint Jans,
Gentile da Fabriano, Giorgione, Vincent van Gogh, El Greco, Edward Hopper, Ernst
Ludwig Kirchner, Mischa Kuball, Georges de La Tour, René Magritte, Franz
Marc, Joan Miró, Emil Nolde, Parmigianino, Pablo Picasso, Camille Pissarro,
Rembrandt, Egon Schiele, Karl Schmidt-Rottluff, Georges Seurat, Gerd Sonntag, Jacopo Tintoretto, William Turner, Vermeer van Delft und James
McNeill Whistler.
Christiane Braune, KunstBilderBuch "Licht", Verlag Nicolai, Berlin, 2008,
105 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen
"...Ich hat das Licht von den Wänden gekratzt,
heißt es auf Gerd Sonntags Bild. Der Maler spricht von seinem Ich. Nun stell Dir vor, wie Ich das Licht von den Wänden kratzt.
Wie Ich das wohl macht? Warum? Und womit? Mit den Fingernägeln? Erscheint
das Weiß auf dem Bild als das kostbare Licht, das Ich
von den Wänden gekratzt hat? Halten es die Buchstaben auf dem Bild fest?..."
Ch. Braune, ebenda, hier nur
auszugsweise zitiert

Barbara Klemm :"Künstlerporträts", Nicolai Verlag, Berlin, 2005
Kapitel Bildende Künste:
Horst Antes, Eduardo Arroyo,
Horst Bartnig, Georg Baselitz, Lothar Baumgarten, Thomas Bayrle, Franz Bernhad,
Joseph Beuys, Fernando Botero, Louise Bourgeois, César, Constant,
Michael Croissant, Eberhard Fiebig, Jochern Gerz, Bruno Goller, Gotthard Graupner,
Richard Hamilton, Heijo Hangen, Alfred Hrdlicka, Ilya Kabakov, Fritz Klemm,
Peter Kogler, Markus Lüpertz, Gerhard Merz, Mario Merz, Claes Oldenburg,
Blinky Palermo, I.M. Pei, Gerhard Richter, Reiner Ruthebeck, Julien Schnabel,
Gregor Schneider, Bernhard Schultze, Emil Schumacher, Fritz Schwegler, George
Segal, Andreas Slominski, Gerd
Sonntag, Antoni Tàpies,
Werner Tübke, Mark Tobey, Bill Viola, Wolf Vostell, Jeff Wall, Andy Warhol,
Gerhard Wittner.
Kapitel: Bühne, Film, Fotografie:
Santiago Álvarez, Ellen
Auerbach, Sibylle Bergemann, Elisabeth Bergner, Wolf Biermann, Ingrid Caven,
Edith Clever, Rainer Werner Fassbinder, Bruno Ganz, Alfred Hitchcock, Candida
Höfer, Tadeusz Kantor, Alexander Kluge, Marcel Marceau, Eva Matthes, Bernhard
Minetti, Helga Paris, Volker Schlöndorff, Werner Schroeter, Peter Stein,
Jean.Marie Straub, István Szaboó, George Tabori, Helene Weigel.
Kapitel: Musik:
Claudio Abado, Wladimir Ashkenazy,
Pierre Boulez, Alfred Brendel, John Cage, Joe Cocker, Sammy Davis jr., Bob Dylan,
Morton Feldmann, William Forsythe, Antonio Gades, Hans Werner Henze, Adriana
Hölszky, Wladimir Horowitz, Mick Jagger, Janis Joplin, Mauricio Kagel,
Gidon Kremer, György Ligeti, Madonna, Albert Mangelsdorff, Matthias Pintscher,
Sir Simon Rattle, Wolfgang Rihm, Charles Rosen, Mstislaw Rostropowitsch, Sade,
Christine Schäfer, Rudolf Serkin, Isaac Stern, Klaus Tennstedt, Tina Turner,
La Monte Young, Tom Waits, Marian Zazeela, Tabea Zimmermann.
Kapitel: Literatur, Philosophie:

Glass Quarterly, New York, 2008
Gerd Sonntag in Glass Quarterly Art Magazin, Summer 2008, Text und Abb: die gläserne Skulptur "Kopf Ocker" auf den Seiten 18-19
"Männerbilder",
2005
"Männerbilder" 1945 - 2005, Museum Junge Kunst, Frankfurt/0, 2005
die ausstellenden Künstler;
Rolf Biebl, Norbert Bisky,
Mariola Brillowska, Fritz Cremer, Harald Döring, Hartwig Ebersbach,
Wieland Förster, Lutz Friedel, Erich Gerlach, Moritz Götze, Harald
Gratz, Frieder Heinze, Bernhard Heisig, Klaus Killisch, Via Lewandowsky, Walter
Libuda, Frank Maasdorf, Richard Mansfeld, Wolfgang Mattheuer, Arno Mohr, Michael
Morgner, Curt Querner, A.R.Penck, Wolfgang Peuker, Neo Rauch, Maren Roloff,
Wilhelm Rudolph, Jürgen Schieferdecker, Hans Scheib, Cornelia Schleime,
Willi Sitte, Wolfgang Smy, Gerd
Sonntag, Volker Stelzmann, Stürmer-Alex,
Hans Ticha, Werner Tübke, Hans Vent, Norbert Wagenbrett

"Made in Germany" Chicago, 2010
"In Schreibbildern hatte ich
den Weg, der mich zur Arbeit mit dem Glas führt, aufgemalt. Und nun? Berühre
ich mit diesem Ich-Entwurf die Konventionen der Moderne? Entfliehe ich der Bildnerei?
Ich weiß es nicht. Aber ich weiß: ich biete kein Dekor, entwerfe
kein Design und male auch nichts an. Meine Mehode weicht dem künstlerischen
Abguß aus. Das, was von mir Gestalt in Glas erhält, das läßt
sich nicht in Bronze, nicht in Gips und nicht in Schokolade gießen."
Auszugsweise zitiert aus einem Text von Gerd Sonntag
im Katalog zur gleichnamigen Ausstellung,
herausgegeben von "New Glass Art & Photography", Nov. 2010
"New Glass Art & Photography is also
new to the fair and has a central focus for championing emerging, mid-career
and established artists who push the boundaries of working with glass. Their
"Made in Germany" exhibition at SOFA CHICAGO 2010 will feature work
by seven artists from various German regions and from varied backgrounds. Six
of the artists, Ursula Huth,
Susan and Ulrich Precht,
Gerd Sonntag, Jens Gussek and Sebastian
Richter, will be debuted at SOFA CHICAGO
for the first time."
The Art Wire, Friday, Nov. 5, 2010
German Missions in the United States Germany.info, 2010, Link extern

Museum Junge Kunst, 2000
Ostdeutsche Kunst zwischen Gestern und Heute
"...Seit nunmehr über 50 Jahren wird
sowohl von Philosophen wie auch von Kunsthistorikern vom Niedergang der Kultur
im allgemeinen und dem Untergang der Malerei im besonderen gesprochen. Doch
über eine Jahrhunderhälfte später zeigt auch Gerd Sonntag mit seinen
Bildern, dass das Medium Malerei einfach nicht totzukriegen ist und vor Vitalität
geradezu strotzt. ... Nicht zuletzt trägt hierzu der Gestaltungsrhythmus
bei, wie er sich aus der Gliederung und der Betonung einzelner Bildelemente
ergibt. Chaos und Ordnung, die sich als System der Fläche in Raster und
Streuung darstellen, fechten gleichsam einen Kampf miteinander aus." (hier
nur auszugsweise zitiert)
Text: Brigitte Rieger-Jähner in "Ostdeutsche Kunst zwischen Gestern
und Heute", Nov. 2000,
Museum Junge Kunst, Frankfurt /0., S. 94-95,
Der gleiche Text erschien auch im Katalog der
Sammlung, Frankfurt, 2002, Seite 114 - 115
Abb. S.210: Gerd Sonntag, "Der rote Junge mit dem Hund", 1987, 140 x 170 cm (s.a. Ausstellung "Männerbilder", Museum
Junge Kunst)

Museum Junge Kunst, Katalog der Sammlung, 2002

Malerei und Graphik in Ostdeutschland, 2002
"Die achtziger Jahre"
"... zu ihnen gesellten sich Künstler einer archetypischen Zeichensprache,
wie Wolfgang Smy oder Klaus Süß, der Karl Schmidt-Rottluff neu entdeckt
hatte und der der Technik der verlorenen Form im Hochdruck erneut Ansehen verschaffte
(...), oder Künstler eines modisch traktierten Verismus, wie Clemens Gröszer.
Künstler eines informellen Abstraktionismus, der oftmals reine Interspektion
ist, traten hinzu. Namen wie Göschel, Herold, Hähner-Springmühl,
Freudenberg, Toppl, Joachim Böttcher, Woisnitza, Sabine Herrmann, Reich,
Henze, Bayer, Lewandowsky oder die Brüder Carsten und Olaf Nicolai, später
Kaeseberg mögen als Beispiele dienen. Psychosoziale Expressionen wie bei
Klaus Killisch oder Gerd Sonntag verschafften sich Aufmerksamkeit, desgleichen wurden
surrealistische Angebote unterbreitet, wie sie Rolf Xago Schröter lieferte,
ebenso Konstruktionen, die an Albers, Bill und Glöckner anschließen
und gelegentlich computerberechnet sind wie bei Horst Bartnig. Selbst »Hyperrealismen
« fanden genauso wie Realismus-Persiflagen statt, die von Bacon ebenso
angeregt worden sein könnten wie vom amerikanischen »Neuen Realismus«
im Verschnitt mit plattester Kunst für Reklame und Illustration: ein Pop-Revival
als »Griff ins Leben«, zur Jahrhundertwende erfolgreich inszeniert
von dem Heisigmeisterschüler Neo Rauch "
Lothar Lang, in "Malerei und Graphik in Ostdeutschland", S. 223-224, "Die achtziger
Jahre", S. 175-224,
Faber&Faber, Leipzig, 2002, ISBN 3-932545-97-4
Abb.S.95: Gerd Sonntag, "Der
Rote Junge mit dem Hund"1987, 140 x 170 cm,

"Made in Germany" 2009
New Glass Art & Photography: "Made in
Germany" - Ausstellung in Berlin und Montreal (Bank of Montreal) 2009,
Chicago, 2010
die ausstellenden Künstler:
Ursula Huth, Susanne u. Ullrich
Precht, Gerhard Ribka, Gerd
Sonntag, Julius Weiland (Link extern: page 13 - Seite 13)

"New Glass Review " 2010
"New Glass Review 31" - June 2010: The Corning
Museum of Glass, N.Y., presents "Recent Important Acquisitions of public and private collections in the United States
and abroad" (NEW GLASS, page 98).
One of the presented works is the glass sculpture "Blue in Red"
by Gerd Sonntag.
alle vertretenen Künstler, all the represented
artists::
Markus Akesson, Howard Ben Tré, Martin Blank, Peter Bremers, Charles
Butcher, Nancy Callan, Dale Chihuly, Cobi Cockburn, Katharine Coleman,
Brian Corr, Joan Crous, Mattew Curtis, Franco Deboni, Viola Frey, Max Ingrand,
Marta Klonowska, Takahito Komure, Katerina Krausova, Karen LaMonte, Xavier Le
Normand, Jeremy Lepisto, Susan Liebold, Beth Lipman, Marvin Lipofsky, Harvey
K. Littleton, Dante Marioni, Anna Matousková, Josiah McElheny, Sebastian
Menschhorn, Ritsue Mishima, Klaus Moje, William Morris, Ted Muehling, Mica Okuno,
Thomas Patti, Mark Preiser, Sibylle Peretti, Perrin & Perrin, Studio
Polka, Patrick Primeau, Hans Harald Rath, Michael Rogers, Eliska Rozatová,
Laura de Santillana, Jeffrey Sarmiento, Masahiro Sasaki, Judith Schaechter,
Preston Singletary, Mélinda Sipos, Gerd Sonntag,
Per B. Sundberg, Lino Tagliapetra, Dana Vachtová, Bertil Vallien,
Koen Vanderstukken, Giorgie Vigna, Janice Vitkovsky, Frantisek Vizner, Mariel
Waddell, Janusz Walentynowicz, Julius Weiland, H.-J. Westtphal, Anne Wilson,
Tapio Wirkkala, Ann Wolff, Pierantonio Zuccheri, Toots Zynsky.

"Künstler treffen in Berlin", 2008
Ricardo von Brasch: "Künstler treffen in Berlin"
Verlag Prestel, München, Berlin, London, New York, 2008
Fotobildband. Ricardo von Brasch porträtierte Künstler, Sammler, Kuratoren
und Galeristen in Berlin
Porträt: Gerd Sonntag mit einer Glasskulptur
Museum Welcomes East German Artist
»There´s still time to see the first one-man-exhibition by an East
German artist in a major American museum.
Gerd Sonntag, who until recently was prohibited from showing or selling his work
in his own country was given the opportunity to exhibit at the Brooklyn Museum..."« ... »Buck described Sonntag´s paintings
as being ... in the tradition of German figurative expressionism and are refreshingly
unpretentios." His eight large-scale paintings of woman, men and children
in the show deal with the human condition and the plight of the individual.«
... "He persisted through all the hardships of an artist who lives under
a totalitarian system of government but continues to express himself freely,"
the museum noted in
its promotional material.« excerpt
written by Merle English in "NEWSDAY"
New York, Jan.3 1990, NY-B 19
curator of the Gerd Sonntag exhibition: Charlotta Kotik

Aktuelle Zeitschrift für Kunst und Antiquitäten,
Deutschland, Österreich, Schweiz und Niederlande
Heft 7, Juli 2009, 79. Jahrgang, S. 56 und 57
"... Mit der Kopfskulptur haben sich neben
Erwin Eisch in seinen Porträts auch Czeslaw Zuber, Gianni Toso oder neuerdings
Gerd Sonntag beschäftigt. Der abstrakten, farbigen Skulptur
haben sich Zora Palova oder Udo Zembok zugewandt, stark architektonisch beeinflusst
sind die Arbeiten von Piet Hein Stulemeijer und Wilken Skurk."
auszugsweise zitiert aus: "Studioglas - Neues Glas / Geschichte, Entwicklung,
Preise" von Gloria Ehret

Der Artikel umreißt die weltweite Entwicklung
der Kunst aus Glas nach 1960, vornehmlich in Asien, Europa und den USA. Die
Namen der im Text besprochenen Künstler:
Harvey K.Littleton, Stanislav
Libensky, Jaroslava Brychtová, Luciano Vistosi, Livio Seguso, Stephen
Procter, Anna Skibska, Lino Tagliapietra, Keiko Mukaide, Kazushi Nakada, Josepha
Gasch-Muche, Erwin Eisch, Václav Cigler, Zoltan Bohus, Bernhard Dejonge,
Luciano Vistosi, Keiko Mukaide, Susan Liebold, Masayo Oda, Czeslaw Zuber, Gianni
Toso, Gerd Sonntag, Zora Palova, Udo Zembok, Wilken
Skurk, Toots Zynsky, Cornelius Réer, Joel Phillip Myers, Etienne
Leperlier, Franz Xaver Höller, Bert Friejns, Richard Meitner, Ellen Urselmann,
Jens Gussek, Marta Klonowska, Dale Chihuly, Kiki Kogelnik.

WELTKUNST, 1993
Aktuelle Zeitschrift für Kunst und Antiquitäten,
Deutschland, Österreich, Schweiz und Niederlande
63. Jahrgang, Heft 12, Juni 1993
..."Doris Wullkopf ... residiert seit kurzem in einer alten Villa nahe
der Mathildenhöhe. Sie vertritt unter anderem die Berliner Maler Strawalde
und Gerd Sonntag, zeigt aber in ihrer aktuellen Ausstellung Plastiken
und Bilder des bislang im süddeutschen Raum bekannten Willi Siber."...
(auszugsweise zitiert:
C)hristian Huther, "Kunsthandel in Hessen", Abb. Gerd Sonntag, S. 1495. "Landschaft im Profil", 1991, Öl, Leinwand, 142 x 140 cm, (s. Katalog "Das böse Lächeln", Galerie Berlin, Küttner Ebert GmbH, Mallet Fine Art und Galerie Doris Wullkopf

NEW YORK TIMES, The Arts
East Germans Art gets a Brooklyn Home
"When Gerd Sonntag, an artist from East Berlin, came here to show his work at the new Castillo Cultural Center in Greenwich Village, he didn´t expect to wind up with an exhibition at the Brooklyn Museum. But when his paintings go on view there tomorrow, he will be the first East German artist to have a one-person show in a major American art institution. ... Robert Buck, the director of the Brooklyn Museum , said, »We felt that this was a moment where as an institution it might be instructive for us to point out that Mr. Sonntag has real artistic merit and his work should be seen.« ... Charlotta Kotik, the curator of contemporary art at the Brooklyn Museum, who had seen his work when she visited East Berlin. »I liked the work, when I saw it«, said Ms. Kotik who described Mr. Sonntag`s mixed media paintings as »neo-Expressionist, with a discernible figure, in which color and gesture are very important«" (hier nurauszugsweise zitiert) Link: Charlotta Kotik
Excerpt of the text, written by art critic Grace Glueck for the Oct. 31 in The New York Times, C21, 1989

"Künstlerporträts", 2009
Roger Melis, "Künstlerporträts"
Fotobildband.
Lehmstedt Verlag, Leipzig, 2009
"Wie nur wenige andere Fotografen hat Roger
Melis das »Antlitz« der neueren deutschen Literatur mitgeprägt.
Seine Fotografien fanden sich auf Buchumschlägen, Verlagskatalogen, Zeitungen
und Literaturkalendern und gaben dort den Urhebern von Gedichten, Dramen und
Romanen ein Gesicht."... "Chronologisch geordnet, fügen sich
die vielfach schon klassisch gewordenen Fotografien zu einer außergewöhnlichen
visuellen Geschichte des geistigen Lebens in Ostdeutschland." Text: Verlag
Abb.
im Buch
"Der Maler
Gerd Sonntag in seinem Atelier in Berlin Prenzlauer Berg", S.180
"Der Schriftsteller Klaus Schlesinger" vor Gerd Sonntags Bild "Alter Genosse" von 1973, S.114
Die Namen der porträtierten Autoren und
Künstler:
Tschingis
Aitmatow, Erich Arendt, H.C. Artmann, Miguel Asturias, Rudolf Bahro, Kurt Bartsch,
Jurek Becker, Jochen Berg, Sibylle Bergemann, Ruth Berlau, Frank Beyer, Rolf
Biebl, Wolf Biermann, Johannes Bobrowski, Manfred Bofinger, Curt Bois,
Peter Brasch, Volker Braun, Jurij Brezan, Günter de Bruyn, Vicco von Bülow
- Loriot, Hans Bunge, Douglas Coupland, Fritz Cremer, Daniela Dahn, Frierich
delius, Tibor Déry, Peter Edel, Elke Erb, Angela Fensch, Arno Fischer,
Robert Frank, Erich Fried, Fritz-Rudolf Fries, Max Frisch, Günter
Bruno Fuchs, Franz Fühmann, Erwin Geschonneck, Gotthold Gloger, Günter
Gras, Durs Grünbein, Sabine Grzimek, Peter Hacks, Eva-Maria Hagen,
Wolfgang Harich, Elisabeth Hauptmann, Robert Havemann, Werner Heiduczek, Christoph
Hein, Hermann Henselmann, Stephan Hermlin, Wieland Herzfelde, Stefan Heym, Wolfgang
Hilbig, Rolf Hochhuth, Walter Höllerer, Bohumil Harabal, Peter Huchel,
Horst Hussel, Ernst Jandl, Walter Janka, Walter Jens, Jewgeni Jewtuschenko,
Robert Jungk, Hermann Kant, Klaus Killisch, Heinar Kipphardt, Rainer Kirsch,
Jörg Knöfel, Wolfgang Köppen, Wolfgang Kohlhaase, Uwe Kolbe,
Josef Koudelka, Manfred Krug, Ingrid Krüber, Jürgen Kuczynski, Günter
Kunert, Katja Lang-Müller, Jakov Lindt, Erich Loest, Loriot, Monika Maron,
Wolfgang Mattheuer, Hans Meyer, Friederike Mayröcker, Dorothea Melis, Harald
Metzkes, Karl Mickel, Arno Mohr, Irmtraud Morgner, Heiner Müller, Adolf
Muschg, Pablo Neruda, Gert Neumann, Helga Novak, Bulat Okudschawa, Bert Papenfuß,
A.R.Penck, Jan Petersen, Richard Pietraß, Ulrich Plenzdorf, Vladimir Pozner,
Nuria Quevedo, Valentin Rasputin, Lothar Reher, Jens Reich, Stefan Reichmann,
Ludwig Renn, Luise Rinser, Günther Rücker, Herbert Sandberg, Otto
Sander, William Soroyan, Michael Scharan, Hans Scheib, Klaus Schlesinger, Peter
Schneider, Rolf Schneider, Robert Wolfgang Schnell, Ingo Schulze, Anna Seghers,
Konstantin Simonow, Willi Sitte, Nicolaus Sombart, Gerd Sonntag,
Werner Steinberg, Strawalde, Werner Stötzer, George Tabori, Katharina Thalbach,
Volker von Thörne, Lothar Trolle, Bettina Wegner, Helene Weigel, Peter
Weiss, Christa Wolf, Ulrich Wüst, Arnold Zweig.
Die fotografische Arbeit von Roger Melis wurde postum gewürdigt in einer umfangreichen Ausstellung bei Fotografie "C/O Berlin", Postfuhramt
"Verteidigung des Eigensinns",
2003
»... Seine Biografie, die einen außerordentlich
erfolgreichen Fall von Nonkonformismus spiegelt, referiert neben den Behinderungen
der Arbeit immer auch Begegnungen, seine Werke sprechen immerfort vom "Ich"
- und thematisieren zugleich die moderne Grunderfahrung, dass damit ein Anderer
gemeint sein kann.
Auch Gerd Sonntag fehlt in Berlin und hätte mit seinen Schriftbildern,
mit seinen Collagen, sowie mit dem respektlos rationellen Material-Einsatz durchaus
Substanzielles zur Bestandsaufnahme "Kunst in der DDR" beizutragen
gehabt. Um so erfreulicher, dass das couragierte Museum in Jena zeitgleich die
biografischen Wurzeln und kreativen Wucherungen beider Künstler erkannt
hat.«(hier nurauszugsweise
zitiert)
Andreas Hillger in Mitteldeutsche Zeitung, 29.07.2003,
Götzen
- Ismen - Fetische, 1986
"» Götzen - Ismen - Fetische « heißt die Avantgarde-Ausstellung, die in einem der merkwürdigsten Räume der Stadt-Mitte stattfand; im restaurierten Berliner Dom, der einst wilhelminischem Pomp als Rahmen diente. Künstler, die der Staat nicht haben will, fanden im leeren Kirchenraum ihre Bühne"..."Sozialistischer Realismus ist schon lange passé. Gerd Sonntag, aus Jena zugewanderter Künstler, findet schon über die privaten Zirkel hinaus Anerkennung. Der Galerist Rainer Oelsner meldete die Kunstaktion vor seiner Wohnung als Sperrmüll an. In der Samariterkirche wurden erstmals Schriftgrafiken ausgestellt, Zeitungsersatz für die Szene..."
in GEO special Nr. 6, 03.12. 1986, auszugsweise zitiert aus:
Szene Ostberlin, S. 154 bis 170
Text: S. 158 und 159 mit einem Porträtfoto Gerd Sonntag von Harald Hauswald, auf S. 159
Götzen - Ismen - Fetische. Eine Aussstellung mit skulpturalen Installationen von Gerd Sonntag, Klaus Storde, Reinhard Zabka und anderen Künstlern der Ostberliner Untergrundszene der 80er Jahre.

Muschelhaufen", 2007
"Muschelhaufen" Jahrbuch für Literatur, Nr, 47
Hörte man auf den Lärm, so wurde eines verstorbenen Künstlers Freiheit von einer Bilderstürmerin mit Kunstzensur bedroht. Zensoren, die etwas erstürmen? Die Zusammenhänge umfangreich zu beschreiben, ist müßige Arbeit. Sie verbrennt kostbare Lebenszeit und hält von Kreativität ab. Ich setze deshalb zur Verteidigung der Erfurter "Bilderstürmerin" einige Fakten der Vergangenheit gegen die Hatz von Sprach-Artisten, Wortbesitzern, die einen simplen Hergang in Wendungen und Pirouetten so oft um dessen Achse drehen, daß dem Leser davon schwindlig wird. Die Vorwürfe gegen Frau Neubert sind von beängstigender Schwere: Bilderstürmerei, Unterdrückung der Meinungsfreiheit, Rückfall in den Kalten Krieg, Kunstzensur, Rechthaberei, Inquisition. Worauf gründet sich das? (hier nurauszugsweise zitiert)
aus: Gerd Sonntag, "Das Süffisante in der Kunst und die einsame Bilderstürmerin von Erfurt"
publiziert in "Muschelhaufen" Nr, 47 / 48, 2007, in "glossen" Heft 24, 2006, sowie in "gerbergasse 18" , 2006
11 Meisterschüler, Graphik, Malerei und
Plastik, Mappe zur Ausstellung in der Akademie der Künste mit 11 Kurzbiografien
und s/w-Abb., Akademie der Künste, Berlin, 1984, Mappe mit 11 Einlegefaltblättern
Künstler (Liste unvollständig): Rolf Biebl, Joachim Böttcher, Clemens Gröszer, Eberhard
Göschel, Christine Perthen, Gerd
Sonntag, Berndt Wilde u.a.
Gerd Sonntag: Abbildungen im Begleitheft:
"Stehende Frau", Bleistift, 49 x 31,7 cm, (verschollen)
"Beweinung", Kohle-Zeichnung, 38 x 47 cm, (Privatbesitz, Harald Metzkes)
"Beweinung", Kohlezeichnung, 39,5 x 53,5 cm, (Kunst-Sammlung, Akademie
der Künste)
"Göhren auf Rügen" 1, Kohlezeichnung, 31,6 x 41,5 cm
"Göhren auf Rügen" 2, Kohlezeichnung, 32 x 42 cm (beide
im Besitz der Kulturstiftung Rügen)
Porträtfoto Gerd Sonntag
: Barbara Berthold-Metselaar
Museum im Unteren Schloß, 2007
"Meisterwerke der Moderne, Max Pechstein Vs. Gerd Sonntag", Museum im Unteren Schloß, Greiz, 23.09.2007 bis 25.11.2007
»War Pechstein "Lieblingskind
der Presse" (Emil Nolde) und ein "kleiner Napoleon der Berliner Künstlerschaft
(Franz Marc), so war auch Gerd
Sonntag der Erfolg - wenn auch
spät - beschieden. 1954 in Weimar geboren, besuchte er von 1961 bis 1973
die Volks-Kunstschule in Jena und knüpfte in der Saale-Stadt Kontakte zur
oppositionellen Literaten-Szene. 1973 hatte er seine erste Personalausstellung
im Jenaer Stadtmuseum - bis 1985 die letzte in der DDR. Die Aufnahme in den
Künstlerverband wurde im Auftrag der Staatssicherheit abgelehnt. Er ging
1977 nach Berlin, arbeitete als Heizer, Steinmetz und Telegrammbote, bis er
1980 ein Stipendium der Kunstakademie als Meisterschüler bei Theo Balden
erhielt.
Ende der achtziger Jahre stellte er in der heute erfolgreichsten ostdeutschen
Galerie "Eigen + Art" aus, damals noch eine Hinterhofadresse. 1989/90
hatte Sonntag als erster Künstler aus Ostdeutschland eine Personalausstellung
im Brooklyn Museum of Art in New York. Heute stellt er in internationalen Museen
und Galerien aus.
In Greiz werden Ölgemälde und Glasskulpturen von ihm präsentiert.
Letztere sind ein Feuerwerk aus Farben und bieten durch die Vielschichtigkeit
des aufgebauten Materials ein Seherlebnis auf verschiedenen Ebenen.« Peter-Alexander
Fiedler in "Treffen der Expressiven - Exotische Köpfe von Max Pechstein
und Gerd Sonntag", TLZ, 20.09.2007, hier auszugsweise zitiert

Glasshouse 2004 / Glashaus 2004
"Gerd Sonntag - Mit Farbe und Licht Raum
gestalten" 2004
"Seit 1998 arbeitet Gerd Sonntag mit dem
Werkstoff Glas." ... "Ausgehend von der Zeichnung auf dem Papier und
der Malerei auf der Leinwand bereitet Gerd Sonntag für die Skulpturen geschnittene
Gläser vor, die Elementen seiner Malerei verwandt sind, so als wäre
das Glas die steife Variante seiner Farben für die Leinwand. Mit Hilfe
von Drähten, Gips und Keramikfaser verbindet er die Glasteile zu einer
fragilen, zerklüfteten Konstruktion. Alles wird abenteuerlich zusammengefügt,
Stück für Stück geplant und auf den Schmelzprozess vorbereitet."
(hier nurauszugsweise zitiert)
Text: Helena Horn in Glasshouse / Glashaus ,
Internationales Magazin für Studioglas, Heft 1, 2004
Abb. "Das Innere der Sphinx", 2003, "Raumschiff Virus gelandet",
2003, "Das Blau in der Sonne des Inkas", 2003, "Großes
Blaues" (z.Zt. Galerie Splinter), 2003, Fotos: Frank Heckel, 2003
Gerd
Sonntag, "Meine Bilder verhaftet" (1976),
publiziert in "glossen" Heft 27, Lyrik Dickinson College, Pennsylvania, 2009

"Beute machen im Kostümhaus", 1991
Text: Gerd Sonntag, Fotos: Samia Hussein, Seite 44 - 47,
erschienen in YPSILON / Heft 9 / September 1991,
Grafik zur Debatte um den Schwangerschaftsabbruch, Zeichnungen: Gerd Sonntag,
S. 24 - 25

"Deutsche Lebensläufe", 2000
Der Maler Gerd
Sonntag im Gespräch mit der Kuratorin
Barbara Barsch und dem Berliner Galeristen Michael
Schultz (schultz contemporary,
Berlin)
in "Deutsche Lebensläufe", Verlag Bostelmann & Siebenhaar, 2000,
S. 9 und S. 141 bis S.155, ein Projekt der "Stiftung NEUE KULTUR"
Inhalt:
Gregor Gysi und
Peter Raue, Moderation: Bernhard Schulz // Volker Hassemer
und Thomas Krüger, Moderation: Claudia Henne // Kathrin Becker
und Gerd Harry Lybke, Moderation: Claudia Henne // Angelika Mann und
Hella von Sinnen, Moderation: Margit Mioska // Elmar Faber und
Karin Thomas, Moderation: Detlev Lücke // Wolfgang Bergsdorf
und Lutz Rathenow, Moderation: Claudia Henne // Lutz Dammbeck und
Raffael Rheinsberg, Moderation: Thea Herold // Pfarrer Rudolf und
Pater Vincens, Moderation: Claudia Henne // Barbara Barsch und Michael Schultz, Moderation:
Gerd Sonntag // Hans
Estermann und Gerhard Raetz, Moderation: Claudia Henne // Ursula Karusseit
und Judy Winter, Moderation: Thea Herold

MUT, 2006
MUT, Forum für Kultur, Politik und Geschichte
Nr. 468 - August 2006, S.54 - 63
Das Eingeübte ist keine
Kreativität. "Gerd Sonntag - ein Weg in die Kunst"
von Udo Scheer

Abbildung 1, S. 55: Gerd Sonntag, "Ganz
in Rot", 70 x 51cm, 1973
Abbildung 2, S. 57: Gerd Sonntag, "Mann mit Hund", 180 x 148 cm, 1987
Abbildung 3, S. 59: Gerd Sonntag, "Ihr Kosmos", Leinwand, 230 x 80 cm, 1995
Abbildung 4, S. 61: Gerd Sonntag, "Kopf zerkratzt", Leinwand, 120 x 80cm,
1991
Abbildung 5, S. 63: Gerd Sonntag, "Kopf Brazil",Glas, 95 x 45 x 32 cm, 2005
"Sätze und Gegensätze", 2002
..."Auf den Höhelinien der realistischen
Kunst wurden Traditionen dialektisch einbeschlossen und mit Assimilationskraft
und Innovationsvermögen kunsthistorisch aktiviert. Bekenntnisse zum Expressionismus,
zu Kokoschka und Beckmann, um nur diese zu nennen, beförderten einen geschichtsbewußten
Realismus, der sich bei Heisig und Tübke, bei Tucholke und Petrovsky in
erfrischend divergierenden Stilformen äußerte. Ähnlich verhält
es sich mit der Darstellung des Menschenbildes, etwa bei Siegfried Klotz oder
Gerd Sonntag.
Diese figurative Kunst läßt sich an Formzeichen nicht festmachen,
obwohl etwa Mattheuer und Morgner solche einprägsam erfunden haben. Aber
bei all den schönen Schwierigkeiten, die diese "durch die DDR gegangene"
Kunst ästhetisch und intellektuell bereithält: sie ist nicht ver=rätselt."(hier nurauszugsweise zitiert)
Lothar Lang in
" das Schlußwort in "Malerei und Grafik in Ostdeutschland",
S. 271,
Verlag Faber & Faber, Leipzig, 2002, ISBN 3-932545-97-4
ART cologne, Internationaler Kunstmarkt,
1995
Katalog S.116; Sonntag, Gerd
/ Galerie Berlin, Küttner Ebert GmbH

"floppy myriapoda" 2010
"Dabei entstehen verwirrend
simple Fragen: Ist eine Zeichnung Kunst, nur weil sie eine Zeichnung ist? Ist
Künstler, wer von Beruf Künstler wurde? Was macht Kunst aus?
Die persönliche Annäherung an eine unpersönliche Welt? Die Produktion
von Ware? Was muß an einer Zeichnung sein, daß sie für Kunst
gilt? Muß sie überhaupt für Kunst gelten, wo sie doch Realität
ist? Wer weiß zu sagen, wann eine Zeichnung weshalb eine schlechte sein
soll, wenn nicht vermittelt werden kann, was wie zu zeichnen wäre und weshalb?
Wenn ein Mensch zeichnen möchte, sollte es ihm da nicht gleichgültig
werden, ob das Zeichnen in der Zeit, die ihn gefangen hält, für Kunst
gilt oder nicht? Wenn ein unter geistigen Kriterien gut gemaltes Bild nicht
mehr in den Bereich der Kunst fällt, weshalb sollte es für einen Maler
dann von Interesse bleiben, ob man ihn Künstler nennt?"
aus: Gerd Sonntag, "Verwirrend simple Fragen", erschienen im o.g. Januar-Heft, 2010, sowie im Katalog "Made in Germany I" 2009 (hier nurauszugsweise zitiert)

"Ein Leben für die Kunst", 2009
"...während dieser Prozesse
entdeckt Gerd Sonntag das Glas als Material für Kunst.
Es wird ihm zu einer neuen Herausforderung. Glas im Raum, Farbe und Licht im Glas. Dafür habe ich den Begriff Malerglasskulptur empfohlen.
Der Begriff verweist darauf, dass nicht nur auf der Oberfläche, sondern im Glas und mit
Glas gemalt und im Glas skulptiert wird. Das wuchernde Wachsstum des gläsernen
»Flechtwerkes«, die Verästelung der Farbzonen und Striche,
die räumlichen Gliederungen, die sich rhythmisch in allen drei Dimensionen
bewegen, plastische Glieder und Hohlräume verschränkend, lassen Farben
den labyrinthischen Gebilden entsteigen, leuchtend und oszillierend, Farbstrudel
und Farbflüsse bildend, je nach Einfall und Stärke der Lichtbündel.
Im Glaswerk treiben plastische Wucherungen zu Schlünden und haarfeinen
Tentakeln, Craquelé zeichnen hauchzarte Lineaturen im skulptiven »Formgewirr.
Gerd Sonntag hat mit seinen einzigartigen Skulpturen zur Selbstidentität
gefunden oder, um mit Ernst Bloch zu sprechen, zur »Tiefe des Eigentümlichen«".
(auszugsweise zitiert)
Lothar Lang in "Ein Leben für die Kunst" Faber & Faber, Leipzig, 2009, S. 326 - 328

glasshouse 2005 / Glashaus 2005
Text: Angelika Steinmetz-Oppelland: "Das Blau in der Sonne des Inkas" Glas-Raum-Schöpfungen von Gerd Sonntag, eine Ausstellung im Glasmuseum der Schott AG.
erschienen ebenda, Seite 12 - 13, 2005

"Buchstabenbilder von Gerd Sonntag", 2000
»In ähnlicher, der konkreten Poesie
verwandten Art verfährt er mit Worten wie "VerLUST" oder "NoT/
WENDiG / KeiT". Dabei wird jeder Buchstabe von Pastellfarbe umschmeichelt.
Der Bildsinn hebt den Wortsinn auf. Obwohl der 45-jährige Berliner seine
Metaphern und Wortspiele aufs Blatt setzt, gestaltet er keine Pamphlete, sondern
subtile, durch Farbverschiebungen spannungsgeladene Bilder.« (hier nurauszugsweise zitiert)
Waltraud Schwab in Frankfurter Allgemeine Zeitung, BS 4 / 07. Februar 2000,
Nr 31,
obige Abb: Dienen Leisten Künsteln Machen Macht Dienst Leistung Kunst, Galerie Olaf Stüber, 2000

ART cologne, Internationaler Kunstmarkt, 1993,
Halle 1.1 Stand E21
"Galerie Berlin, Küttner Ebert GmbH", Katalog,
Katalog Verzeichnis der vertretenen Künstler:
Joachim Böttcher, Harald
Gratz, Bernhard Heisig, Jörg Kuß, Walter Libuda, Gerd Sonntag,
Heinrich Tessmer,
Personalausstellung: "Gerd Sonntag - Malerei"
, Kat. S. 76,
Abbildung S.77: Gerd Sonntag, "x Mann x Frau x Gerd", 1988, Öl auf
Papier auf Leinwand gezogen, 320 x 200 cm (Kunst-Sammlung K-Plus)

"Grundsteinkiste" 1996 -1997
Ausstellung und Katalog (Multiples),
Rheinisches Landesmuseum Bonn, Landschaftsverband
Rheinland 25.04 - 09.06. 1996, Goethe Institut Rotterdam,
Gerd Sonntag, S. 121
Grußwort: Johannes Rau
Internationale Ausstellung und Kunstaktion
Kurator der Ausstellung: Dr. Stefan Geppert, Rheinisches Landesmuseum Bonn,
Künstler (Angaben hier nur unvollständig
):
Walter Dahn, A.R. Penck, Timm
Ulrichs, Harald Naegeli, Yuam Shum, Emil Schumacher, TakeokaYuji, Günter
Uecker, Takako Saito, Rune Mields, Alfonso Hüppi, Markus Lüpertz,
Erwin Herrich, Gerd Sonntag, Evangelos Kokouwitakis, Norbert Tadeusz,
Georg Baselitz, Bill Fontana, Max Neumann, Milan Kunc,Chinmayo, Elvira Bach,
Walter Libuda, Pino Alessio, Rotar, Johannes Wallmann, Manfred Zoller, Klaus
Staeck, Mimmo Catania, Katja Hajek...u.a.
Unter der Überschrift "Sieh mal an, Bazon Brock bittet", wird von Bazon Brock ein Brief zur Kunstaktion "Grundsteinkiste" veröffentlicht. Zur Finanzierung des Projektes bietet das Kunsthaus Langenberg e.V. die Multiples zur Ausstellung, an denen sich alle Künstler beteiligten zum Verkauf an
"Die Grundsteinkiste".
Kunst-Aktion auf Initiative des 'Kunsthaus Langenberg e.V.".(Objekte und
Katalogliste, art multiple)
Museum of Modern Art, New York, USA, 1997

Abb. Katalog

Art in America, 1989
"My own interest, back in
the East zone again, is in visiting artists not yet systematically promoted
in the West with that curious mixture of idealism and comercial self-interest
that has characterized both "Zeitvergleich" presentations. Two of
those - Klaus Killisch, 29, and Gerd
Sonntag, 34 - seem to me particularly
instructive. Together with their raw, aggressive styles - a kind of brut expressionism - they share a near-obsessive attitude toward
art-making, and their passion seems to blind them to the obstacles of which
many other artists complain. Here, however, the similarities end. Killisch´s
world is dark, tormented, threatening, while that of Sonntag erupts
with spontaneous flashes of color - tropic, lush, communicative, celebratory..."
excerpt only / hier nur auszugsweise zitiert
David Galloway, Gerd
Sonntag and Klaus Killisch,
page 59 to 61 in "Report from East Berlin, East Side/ West Side",
in "Art in America", The Global Issue, July 1989, page 45
to 61 / Seite 45 - 61.
I
llustration: Gerd Sonntag "Shopping
Woman", 1987, sculpture, shopping cart, wood, and mixed mediums, 70
by 35 by 32 inches.
Gerd Sonntags work represented by Mallet Fine Art,
N.Y.(Jacques Mallet) in:
Art in America, January, 1991 - New York art dealers and museums
Art in America, January, 1999 - New York art dealers and museums
Art in America, Aug. 01 /2000 - artists names in America
Art in America, Aug. 01 /2001 - artists names in America
Art in America, Jan. 01 /2002 - sourcebook to the U.S. art world

Art in America, Jan. 01 /2002
annual 2001-2002, sourcebook to the U.S. art world,
Link: The Jacques Mallet Collection

"Neues aus Ost und West" 1992
»Gerd Harry Lybke hat seine zweite Galerie in Berlin eröffnet. ...
EIGEN+ART stand ständig "für das Unmögliche im Möglichen"
(André Meier). Mit Ausstellungen von Diller, Ebersbach, Killisch, Hampel, den Brüdern Olaf und Carsten
Nicolai, Scheuerecker und Seidel
trat der Galerist nachdrücklich für neue Wege und Medien in der Kunst
der DDR ein."...
"Noch eine weitere Ausstellung ist aufschlußreich für den, der
sich für Kunst interessiert, die der Seismograph Lybke aufgespürt oder gefördert hat. Der Maler Gerd Sonntag
zeigt in Zusammenarbeit mit den Galerien
Berlin (Küttner Ebert GmbH), Wullkopf in Darmstadt und Mallet Fine Art in New York, Bilder aus den Jahren 1989 bis 1991 uner dem Titel "Das
böse Lächeln". Außenseiter im Kulturbetrieb der DDR auch
er, wurde Sonntag auf Betreiben Theo Baldens Meisterschüler an der
Künste... « hier nur auszugsweise zitiert
Susanne Schreiber in: Kunstmarkt, "HANDELSBLATT" Nr.89, 08./09.1992, S.2,
art'appart , Berlin, am
August-Platz
Einrichtung: Ett. Sottsass, Massimo Ghini, Axel Kufus, Raul Barbieri, Paola
Rizzato,
Bilder: Gerd Sonntag, Lichtplastik: Frank Oehring, art'appart im kempinski
plaza, Einrichtung: Le Corbusier, E. Gray, Ph. Starck .
"Künstler träumen Berlin",
08.12. 1993 bis 09.01. 1994
Ausstellung: künstlerische Visionen zur
Stadt Berlin - Malerei Fotografie, Grafik, Installationen, Objekte -
Ausstellung mit Unterstützung der Akademie der Künste, des Senats
und in Zusammenarbeit mit den Galerien Michael Wewerka und Michael Schultz,
Berlin.
Beteiligte Künstler:
Marina Abramowic, Kurt Buchwald,
Thomas Eller, Else Gabriel, BKH Gutmann, Rainer Görß, Jörg Herold,
Klaus Hoefs, Micha Kähne, Igor und Svetlana Kopystiansky, A.R. Penck, Neo
Rauch, Wolfram Scheffler, Gundula Schulze el Dowy, Gerd Sonntag,
Dieter Tucholke, Thomas Wörgötter, Ulrich Wüst.

"Bild und Gegenbild",
Das Ursprüngliche in der
Kunst des 20. Jahrhunderts, 1990
Primitivkonzeptionen nach 1945
..." Im Kreis der jungen Berliner Künstler
wäre Gerd Sonntag zu nennen - Autodidakt, dann Meisterschüler bei
Theo Balden - der von ausgesprochen
maniristischen Figurenkonzeptionen 1985 umschwenkt auf große dämonenhafte
Materialobjekte. Diese Kunstfiguren sind ihm dann Modelle einer Fotoserie mit
labyrinthischen Übermalungen. Gleichzeitig entstanden großformatige,
stark farbige Malerein mit Ideogrammen und Figuren - hier war noch Baumeister
zu spüren, doch Eigenes setzte sich immer stärker durch; Ursprüngichkeit
von Form und Farbe treten hervor - an manchen Bildern hat die achtjährige
Tochter des Künstlers mitgemalt. Doch gibt es nichts Kindliches oder Spielerisches
; alles ist ernst und schwer, vom Mythos des Unsagbaren überschattet: Mann,
Frau und Kind oder Kind und Hund oder Tieropfer. In der Atelierecke steht auf
dem Fensterbrett eine afrikanische Plastik - unbeachtet. Mittelasiatische Teppiche
sind Sonntag wichtiger, ebenso
die... die Welt der modernen Geisteswissenschaften, in die er sich ausschweifend
vertieft, wobei Claude Lévi-Strauss zu seinen Lieblingsautoren zählt."
(auszugsweise zitiert)
Karla Bilang in "Bild und Gegenbild", Das Ursprüngliche
in der Kunst des 20. Jahrhunderts,
Verlag Kohlhammer Stuttgart, Berlin, Köln, 1990, ISBN 3-17-010834-4
Abbildung: Gerd Sonntag, "Mann und Hund", 1986, Abb. S. 203
Text zu Gerd Sonntag S. 302 im Kapitel "Primitivkonzeption nach 1945",

"Grosse Kunstausstellung Düsseldorf", 1994
Katalog "Grosse Kunstausstellung Düsseldorf",
NRW 1994, Verein zur Veranstaltung von Kunstausstellungen e.V.
27. November 1994 bis 1. Januar 1995 , gleichnamiger Katalog zur Ausstellung
Vorwort: Heinz Herrmann Jurczek
ISSN 0931-0908
Schirmherrin: Ingeborg Friebe
Ehrenpräsident: Johannes Rau
Die Berliner Galerie im Kabinett beteiligt sich mit 4 Bildern der Künstler Neo Rauch und Gerd Sonntag
Neo Rauch zeigt die Bilder "Saum" und
"Evas Plazenta",
Kat. Abb 118: Neo Rauch, "Saum", Ø 365 cm
Gerd Sonntag zeigt die Bilder "Kindlein im Wägelchen" und "Frau
ist Göttin"
Kat. Abb. 262: Gerd Sonntag, "Frau ist Göttin", 174 x 270 cm

glasshouse 2007 / Glashaus 2007
Gerd Sonntag - Raumschiff Virus, gelandet", erschienen ebenda, 2007
"...Vielleicht ist ein Vergleich hier angebracht.
Als Kind hat man es oft beobachtet: Man schaut hindurch, durch die gläserne
Umwandung ihres wässrigen Zuhauses und sieht im Kunstlicht der Aquariumbeleuchtung
die Perlmutt-Schuppen dickbäuchiger Fischlein schillern, aber im Inneren
der kleinen Pracht pulsieren Herzen, und Gedärm bewegt sich, zuckt vor
Anstrengung.
So auch die eingeschmolznen Drähte, die groben Innereien. Sie illusionieren
dem Betrachter ihr Bewegtsein, als würden sie sich winden, durch das Glitzerglas
hindurch, wie sein Gedärm, sein schändlich rohes Innenleben. Organisches.
Stoffwechseldünste. Anorganischer Zerfall
Es gibt noch eine andere Betrachtung. Während der Schmelze bog das Drahtgeflecht
sich unter der Last des glühend heissen Glases - doch mit Effekten schriller
Illuminationen angegriffen, wird die Phantasie verführt zu dem Gedanken,
die Drähte könnten sich womöglich krümmen unter dem harten
Lächeln gleissender Siegerstrahlen grellen Lichts. Das verrottend Menschliche,
es ächzt im Glanzlicht der Behausung. Punkt.
zitiert aus : Gerd Sonntag, Raumschiff Virus, gelandet,
Des Malers Glasskulpturen-Schmelze
publiziert in glossen, Heft 25, 2007 sowie auszugsweise in glasshouse 3/ 2007 als engl. und dt. Fassung
"Gerd Sonntag - Creating Space With Colour and Light"
"His work starts with the drawing, the line and the colour; this is where the work begins. The basis of the composition is the opening up of the workspace to the depth and fundamental insight into the importance of ones own attitude; cursoriness, suppleness, simultaneous with peace and certainty." (quotation /excerpt)
by Helena Horn, 2004, published in "Glasshouse", International Magazine of Studio Glass

BERLIN ! "The Berlinische Galerie Art Collection visits Dublin", 1991
"The Municipal Gallery of Modern Art", "Dublin City Gallery The Hugh Lane"
March 16th to June 16th 1991, Dublin 1991 European City of Culture
BERLIN ! "The Berlinische Galerie
Art Collection visits Dublin"
catalogue and exhibition at "The Municipal
Gallery of Modern Art", "Dublin City Gallery The Hugh Lane"
Dublin,1991, ISBN 3-927873-09-8
authors:
Jörn Merkert, Eberhard Roters, Hubertus Gaßner, Eberhard Blum, Wieland
Schmied, Ursula Prinz, Eckhart Gillen, Heinz Ohff, Gunhild Brandler, Janos Frecot,
Armin Schulz
The Other Side, Art from East Berlin, page 188
to 201, artists:
Walter Libuda (p.192,193), Frank
Seidel (p.194), Werner Liebmann (p.195),
Trak Wendisch (p196), Klaus Killisch (p.197), Gerd Sonntag (p.198, 199),
Strawalde (p.200, 201)
..."As early as 1990, galleries set up in
buisiness selling »pictures from the 9th November«. Artists such
as Jürgen Böttcher - Strawalde, Frank Seidel or Gerd Sonntag had always
managed to distance themselves from this sort of activity. Despite their avoidance
of the semi-official exhibitions, they managed to break into the ranks of the
established artists through their connections with peace, conservation and human
rights groups. It was this refusal to conform that had a subversive effect rather
than their art works themselves. Their rejection of academic realistic canon
had always been seen as provocative. It has not proved possible for Socialist
Realism to take over the expressive in art, neither in the past nor in the present.
"... ..."With the paintings of Werner Liebmann it was impossible to
reinterpret the subject of man within the masses so as to conform with the official
idea af security for the individual - and only those affected could establish
their concrete relevance. The prevailing pathetic image of mankind was scarcely
compatible with the harshly coloured frontal perspectives of heads and figures
by Gerd Sonntag - the larger form reduces, confused, dismembered, a clownlike alienation
of the noble image of the German soul-searcher."... (excerpt)
Gunhild Brandler, chapter The Other Side, Art from East Berlin, in "The
Berlinische Galerie Art Collection visits Dublin" catalogue and exhibition
at "The Municipal Gallery of Modern Art", Dublin
Gerd Sonntag : page 188, 189, 190, illustration page 198, 199, 290)
biography page 290: Gerd Sonntag, Painter, sculptor, object artist, photographer...;
text: Armin Schulz

"Buchkunst und Kunstgeschichte im 20.Jahrhundert", 2005
"...Zu Gerd Sonntags Malerglasskulptur sehe ich nichts Vergleichbares. Zwar gibt es Installationen mit dem Material Glas, etwa die Akkumulationen mit Murano-Glas, die Luciano Fabec auf der Biennale Venedig 1992 gezeigt hat, oder Glas-Siebdrucke beziehungsweise Kompositionen aus Plexiglas (Plexigamme von John Cage). Jenseits des Materials finden sich Berührungen hinsichtlich der Morphologie informeller Strukturen, insbesondere zu Wols und Bernard Schultze. Es ist aber auch eine mediale Beziehung zu dem Figuristen Jürgen Brodwolf denkbar, dem die Erfindung des Glasbuches zu danken ist, die in dessen Gedächtnisspeicher Eingang gefunden hat. Wo Brodwolf an Linie und Fläche und mit Plastik (Tubenfigur) arbeitet, dringt Sonntag als Skulpturist in das Material vor. Methodisch setzt die Malerglasskulptur Sonntags die Kunst des Informel ebenso voraus wie die Dialektik des kalkulierten Zufalls und das Diktat des Unbewussten".(auszugsweise zitiert)
Lothar Lang in "Buchkunst und Kunstgeschichte im 20.Jahrhundert", Stuttgart, 2005, Kapitel: Malerglasskulptur von Gerd Sonntag

NEUES GLAS / NEW GLASS, 2004
"Exhibitions", Seite 49, spring, 2004
"Glas Kunst und Medizin, eine Ausstellung mit Werken des Künstlers
Gerd Sonntag möchte Parallelen zwischen der Verwendung von Glas in der Kunst
und in der Medizin aufzeigen. In der Medizin sind spezielle Gläser ein
wichtiges Material. Für seine Skulpturen schneidet Gerd Sonntag Gläser
zurecht..." "...durch diese extreme Räumlichkeit entfalten die
gläsernen Skulpturen bei der ständig wechselnden Wirkung des sich
verändernden Tageslichts ihre faszinierende farbliche Wirkung. Einblicke-Charité
wurde mitorganisiert von der Galerie Splinter ..." (Red., auszugsweise
zitiert)

dkw. Kunstmuseum Dieselkraftwerk, 2009
›Voller Leben‹
Aus der Sammlung
Brandenburgische Kulturstiftung Cottbus
06.März - 01. Juni 2009
obige Fotografie: Helga Paris
gezeigt werden Fotografien von:
Sibylle Bergemann , Thomas Florschuetz , Konstanze Göbel , Thomas Kläber
, Helga Paris , Manfred Paul , Marc Räder , Gerd Sonntag ,
Helfried Strauß , Werner Mahler , ...

"Fotografie in Aktion" 1989
"Fotografie in Aktion", Ausstellung 20.07 -11.08., Galerie Junge Künstler
im Haus der jungen Talente,
beteiligte Künstler
Micha Brendel, Kurt Buchwald, Else Gabriel, Ernst Goldberg, Frank Herrmann, Samia
Hussein, Florian Merkel, Erhard Monden, Gerd
Sonntag, Klaus Hähner Springmühl, Klaus Storde, Jörg Wähner,
Karin Wieckhorst, Arno Wolff,
Faltblatt, Text: Jörg Sperling
Titel-Fotografie: Kurt Buchwald
"Junge Berliner Künstler",
1.Ausstellung, Juni / Juli 1986 Ausstellungszentrum am Fernsehturm, Katalog
Gerd Sonntag, S. 69 (Porträtfoto: Harald Hauswald)
Abbildung, S. 70, Gerd Sonntag, "Passion", Installation, Bretter, grundiert
und bemalt, Foto: Harald Hauswald

"Das Land ist still - noch!" , 2009
Leonore Ansorg, 2009
"... im Februar 1975 eine Ausstellungseröffnung des Jenaer Malers Gerd Sonntag vorbereitet. Entsprechend dem eingeführten Konzept, Eröffnungen
mit Musik und einer ... " Seite 249 - 252 (auszugsweise zitiert), der Beitrag
berichtet ausführlich von einer verbotenen Ausstellung des Malers in Thüringen

"Ich lebe in den Tag hinein und in die
Nacht"
Dieser Katalog erscheint zu der Ausstellung
"Strawalde", die am 26. November
1992 in der
GALERIE IM KABINETT in Berlin eröffnet wird. Die Ausstellung findet statt
in Kooperation mit
der Stiftung NEUE KULTUR und dem Kunstprojekt "MAUER IM KOPF".
IMPRESSUM
TEXT: Werner Schmidt, GENERALDIREKTOR DER STAATLICHEN KUNSTSAMMLUNGEN DRESDEN.
FOTOGRAFlE Bernd Borchardt, REPRODUKTIONEN Bernd Borchardt GESTALTUNG Wera Print,
Klara Hell, SATZ Klara Hell , HERSTELLUNG Bemd Fischer , LITHOGRAFlE O.R.T.
Kirchner&Graser, DRUCK O.R.T. Druckstudio, BINDUNG Heinz Stein, Berlin,
© Alle Rechte liegen bei den Autoren
HERAUSGEBER: Gerd Sonntag - GALERIE IM KABINETT, Schönhauser Allee 8, 10119
Berlin
Galerie Splinter, 2003
Gerd Sonntag
.."Vor allem als Maler und Zeichner bekannt, hat er sich immer wieder auch
skulptural ausgedrückt. Dabei versuchte er stets, seinen malerischen Duktus
in den Raum zu übertragen. Das gelang ihm noch nie so perfekt, wie mit
den Glasskulpturen. Pinselstriche werden zu Glasstreifen, das Material verfließt
wie die Farben auf der Leinwand und das Gerüst oder Gitter der Zeichenstriche
ist durch verschieden starke Drähte präsent. Spiele des Lichts setzen
dem Ganzen die Krone auf. Die Technik, das so zu fertigen hat Sonntag selbst entwickelt."
Ausstellg.: Galerie Splinter, Berlin, Okt.2003 - Jan.2004
Veit Stiller in "Berliner Kunstmarkt"
DIE WELT, S.34, 17. Oktober 2003

"Industrie / Glas / Kunst", 2006
Halle, Leuna GmbH und Glasmuseum "Schott Villa" der Schott AG, "Industrie / Glas / Kunst",
2006,
Werke aus der Sammlung der Schott AG. Die ausstellenden Künstler:
Ilse Decho, Gerhard Marcks,
Maholy-Nagy, Hans Merz, Erich Kuithan, Gerd
Sonntag, W.Wagenfeld, S.Prange
Katalog "Mauer im Kopf", 1991
Künstler: Micha Brendel, Rainer
Görß, Gerd Sonntag, Strawalde, Wolf Vostell
Beitrag Wolf Vostell: "desastres",
1972 (Ausschnitt), herausgegeben von "Kunstwerke e.V.", Berlin
EDITION KUNST-WERKE BERLIN, November
1991
Graphischen Arbeiten von Wolf
Vostell, Micha Brendel, Rainer Görß, Gerd Sonntag und
Strawalde
50 Exemplare limitiert und numeriert in der Präsentationsmappe.
"Gerd Sonntag, eines der stärksten
Malertalente seiner Genaration (Jahrg.1954), erlangte mit seiner expressiven
Kunst nennenswerte internationale Erfolge auf Ausstellungen, verschiedentlich
zusammen mit Klaus Killisch, Neo Rauch und Wolfgang Smy. In New York erhielt
er 1989 im Brooklyn Museum of Art als erster ostdeutscher Künstler eine
Personalausstellung, die in der New York Times Beachtung fand.«
Lothar Lang. "Malerei und Grafik in Ostdeutschland", S. 209, Verlag
Faber & Faber, Leipzig, 2002, ISBN 3-932545-97-4
GEO special, 1986
Götzen Ismen Fetische, Installationen, Berliner
Dom, Sept.1985 - Februar 1986,
Gerd Sonntag:
GEO special Nr. 6, 03.12. 1986, C 133 4 F - Fotos: Bernd Hiepe

Akademie 93, 1993
Katalog zur Ausstellung von Mitgliedern der Abteilung Bildende Kunst und ihren
Gästen (Gerd Sonntag ist Gast auf Einladung des Bildhauers Theo Balden)
Vorwort: Walter Jens, mit Texten von Clin Dan, David Elliott, Matthias Flügge/Michael
Freitag, Jörn Merkert, Bernice Murphy, Eberhard Roters, Christian Schneegass,
Alexander Tolnay, 124 farbige und 57 s/w-Abb., 89 Porträtfotos, 294 S.,
Akademie der Künste, Berlin,1993,
Ausstellungs-Beitrag Gerd Sonntag:
"Winken und Warten", Öl auf Sperrholz (Privat-Sammlung, Nürnberg)
und
"Frau ist Göttin", Öl auf Papier auf Leinwand gezogen (Sammlung K-Plus)
Abb im Katalog:. "Frau ist Göttin"
Gerd Sonntag und die Galerie Im Kabinett, Berlin
Neo Rauch
geb. 1960 in Leipzig. Lebt und arbeitet in Leipzig
Malerei, Zeichnungen
1989 Galerie am Thomaskirchhof, Leipzig
1993 Galerie Alvensleben, München; Galerie Voxx, Chemnitz; Galerie
EIGEN + ART, Leipzig;
1993 Im Kabinett Galerie, Berlin
(Galerist der Im Kabinett Galerie ist der Berliner
Maler Gerd Sonntag - gelegentlich
auch unter Galerie ImKabinett geführt)
o.g. Zitat: Auszug aus "Neo Rauch" im Internet bei Galerie für
zeitgenössische Kunst, Leipzig, kunstaspekte
Die Im Kabinett Galerie präsentierte Neo Rauch auf der Ausstellung " GROSSE KUNSTAUSSTELLUNG
Düsseldorf, November 1994 bis Januar 1995, mit dem Bild "Saum",
365 x 365 cm, und "Evas Placenta" s. Katalog Abb 118, sowie auf der
Art Frankfurt (1994) und auf Kunst-Messen in Zürich (1994) und Amsterdam
(1993).
exhibitions, 1993
Galerie EIGEN + ART, New York, Räume der Technischen Sammlung, Dresden
Galerie Rodolphe Janssen, Brussels
Galerie Im Kabinett, Berlin (Gallerist / Galerist: Gerd Sonntag)
o.g. Zitat, Auszug aus: "Annelies Strba" im Internet

Erika Dobslaff - Die Schmetterlingsinsel 1992
Ausstellungskatalog, Leinen gebunden,
Herausgeber: Gerd Sonntag, Galerie Im Kabinett GmbH, 1992,
mit einem Text von Gerd Sonntag, mit 2 Porträtfotos, fotografiert von Samia Hussein
und von Strawalde
Klaus Killisch,
"Verlorenes Paradies", Leipzig Eigen+Art,
Berlin, Dogenhaus Galerie und Galerie Im Kabinett, ,
gemeinsamer Katalog der Galerien Eigen+Art, Dogenhaus und Im Kabinett, Text:
Christoph Tannert
(Galerie Im Kabinett - Galerist: Gerd Sonntag)
Die Katalog-Expl., die von der Im Kabinett Galerie veräußert wurden,
sind mit einem Handstempel und einem Kommentar der Galerie zu dem Text von Christoph
Tannert versehen.
Kurt Buchwald, (s.a.: Exhibitions,
Ausstellungen, Kurt Buchwald, 1991 aus: Internet-Eintrag, Kurt Buchwald)
Berlin, Galerie IM KABINETT: "Die Galeristen" Ausstellung Kurt Buchwald
und Bernd Borchardt.
Kurt Buchwald zeigt Porträts des Malers Gerd Sonntag und des Mediziners
Jörg Schmidt, als "Die Galeristen".
Ellen
Auerbach, wurde von der Galerie Im Kabinett
vertreten von 1991 bis 1995
Einzelausstellung "Ellen Auerbach" bei Galerie Im Kabinett, Solmsstraße
30, Berlin Kreuzberg, 1991
Beteiligung Galerie Im Kabinett, Schönhauser Allee 8, Berlin-Mitte, 1992
und 1994

Altenbourg / Strawalde, 1991
der Maler Gerd Sonntag schreibt über den Maler Gerhard Altenbourg,
erschienen im gleichnamigen Katalog zur Ausstellung, Galerie im Kabinett,
Berlin, 1991
Fotografinnenn in der "Galerie Im Kabinett" (Im
Kabinett Galerie), Schönhauser Allee 8, 10119 Berlin, 1991 - 1996,
Die Namen der Fotografinnen:
Ana Amal (p.p.Samia Hussein),
Ellen Auerbach,Toto Frima, Nan Goldin, Graciela Iturbide, Eugenia Vargas, Gundula
Schulze el Dowy, Annelies Strba, van der Voorten,
Die Namen der Fotografen in der Galerie Im Kabinett
(Imkabinett Galerie)
Kurt Buchwald, Bernd Borchardt,
Erasmus Schröter, Jan van Leewen, David Armstrong
Galerist: Gerd Sonntag
Galerie Im Kabinett / Imkabinett Galerie,
Berlin

Gundula Schulze el Dowy
"Das weiche Fleisch kennt die Zeit
noch nicht", "Still the Tender Flesh Knows not time", "Spinning
an my Heels"
Katalog zu den Ausstellungen, herausgegeben von Galerie Pankow und IM KABINETT- Galerie, Berlin (Galerist: Gerd
Sonntag)
JIKIA Alexandr Rollanovic,
1963 born in Tbilisi
1985 graduated from the Moscow College of Architecture
1988 helped D.Vrubel to organize "quart-art" (Vrubel Gallery)
1989 joined the young artists' section of the Moscow Artists' Union
exhibitions, Group shows,
1991 "Im Kabinett",
Berlin
auszugsweise zitiert aus JIKIA Alexandr Rollanovic im Internet, siehe auch unter
artworks
zu "Galerie Im Kabinett" später
"IMKABINETT Galerie", von verschiedenen Autoren nur als Im Kabinett
aufgeführt,
Galerie Im Kabinett GmbH, geschäftsführender Gesellschafter bis Februar
1996: Gerd Sonntag, Maler
"Gerd Sonntag combines painting
with writing and the word. His own poetry, lyrics, and philosophical texts are
interconnected with the painting in his work. The painted and drawn filigree
work, calligraphic structures and coloured labyrinthine trapped lines, flowingly
transform themselves into space filling sculptures. The inter linked strokes
and lines create the third dimension when they are captured by the glass. The
artist says: "What interests me in the colour is the space it creates".
In the end it is his integrated understanding of art and life, as well as his
sensory and intellectual experiences that flow into his work." (quotation
/excerpt), author: Helena Horn, 2004
"Gerd
Sonntag - Creating Space With Colour and Light" "Glasshouse" /International
Magazine of Studio Glass,

The Goethe House, New York
The Goethe Institute, Chicago, 1991
"When Gerd Sonntag reaches for a
brush, it´s not to describe something lying outside of painting, but only
its own energy field bursting out of itself. The suggestion of head or indications
of human phsiognomy are merely aids to steering the flow of colour; for all
joy, and all expenditures lie in the depth of an impatiently simmering, primordinal
colour mass."
Christopph Tannert 1991 published in the catalogue "Change of Gate",
The Goethe House, New York and The Goethe Institute, Chicago
exhibition and catalog
artists:
H. Böge, Joachim Böttcher,
Micha Brendel, Michael Diller, Rainer Görß, A. Krüger, Via Lewandowski,
Oskar Manigk. U. Rathke, Gerd
Sonntag, Strawalde, M. Voges,
M. Zahra, Klaus Zylla
"....Gerd Sonntag
se preocupa exlusivamente por la pintura
y no por ei idioma extranjero, sino ei idioma materno del cuadro. EI hecho de
que Sonntag no renuncia al motivo como referencia, lo caracteriza como pintor
realista experimentado que sabe del sopesamiento plàstico y quien calcula
conscientemente la ruptura entre lo que transporta ei motivo y ei contenido
de la realización (cuadro). Lo que podemos leer en los lienzos de Sonntag no proviene de la trituraciòn
analítica ni de la autopsia sicolögica, él no pone metáforas
para los nexos con la realidad; en su lugar presenta la " realidad de la
pintura", a la que alude Theo Kneubühler en su libro del mismo titulo
(Merve, Berlin, 1985)..." Ch.Tannert

"Akzente Berliner Kunst" , 1989
Menschenbilder aus vier Jahrzehnten, Katalog
zur gleichnamigen Ausstellung, 1989
beteiligte Galerien: Galerie Mitte, Galerie am Prater, Kleine Galerie Pankow
und Galerie Weißer Elefant
Abb. S. 64 - Gerd Sonntag, "Zwei
Männer mit Großer Frau" 1986 / 88 (jetzt: Privat-Sammmlung,
München)
Abb. S. 79 - Gerd Sonntag, "Frau mit Einkaufswagen" ("Shoping Woman")
Objekt, Materialmontage, bemalt,
die Namen der beteiligten Künstler:
Theo Balden, Linde Bischof,
Christa Böhme, Lothar Böhme, Joachim Böttcher, Manfred Böttcher,
Rolf Biebl, Kurt Buchwald, Gertrud Classen, Fritz Cremer, Heinrich Drake, Wilfried
Fitzenreiter, Achim Freyer, Wieland Förster, Ellen Fuhr, Max Görner,
René Graetz, Sabine Grzimek, Waldemar Grzimek, Clemens Gröszer,
Dieter Goltzsche, Rolf Händler, Ruthild Hahne, Mark Lammert, Will
Lammert, Wolfgang Leber, Joachim John, Klaus Killisch, Ingo Kirchner, Siegfried
Krepp, Walter Libuda, Toni Mau, Harald Metzkes, Arno Mohr, Gabriele Mucchi,
Charlotte E. Pauly, Ronald Paris, Nuria Quevedo, Robert Rehfeld, Michael Reich,
Herbert Sandberg, Hanns Schimansky, Baldur Schönfelder, Frank Seidel, Gustav
Seitz, Roger Servais, Gerd Sonntag, Werner Stötzer, Dieter Tucholke, Herbert
Tucholski, Hans Vent, Joachim Völkner, Veronika Wagner, Trak Wendisch,
Karla Woisnitza, Horst Zickelbein.
"Since 1998 Gerd Sonntag has been
working with glass in a Brandenburg workshop with its own kiln. Starting with
a drawing on paper and painting on canvas he prepares cut pieces of glass for
the sculptures. The elements in his painting relate in the sense that the glass
is the rigid form of the colour for his canvas. He joins the pieces of glass
to a fragile, craggy construction with the aid of wires, plaster, and ceramic
fibre. Everything is carefully assembled, planned piece by piece, and prepared
for the fusing process." (quotation/ exerpt) Written by Helena Horn
in "Glasshouse" /International Magazine of Studio Glass, issue
1 / 2004
Bad Smiling, 1992
exhibition and catalog Galerie Berlin,
Berlin, Galerie Doris Wullkopf Darmstadt, Mallet Fine Art New York
"In February 1990, I entered a studio in what was then East Berlin and
found myself in the presence of a magical painter, Gerd Sonntag. Having
no preconceived ideas about his art, I discovered an extraordinarily skilled
technician with a passion for figurative abstraction. Likewise, the faces and
full-bodied figures painted by Sonntag confronted me with intense gazes revealing
a vast range of emotion and character." (Excerpt)
James L. Fisher, Curator and Assistant to the
Director
MODERN ART MUSEUM OF FORT WORTH, Fort Worth, 1992
ENTWERTER - Sonderheft Fotografie 1988 / 2
Inhalt: Ausstellungsdokumentation "Figur+Zeichen", Text Ulrike Stöhring
Kurt Buchwald, Text: Jörg Sperling
Jörg Knöfel, Text: Stephan Raum und Ulrike Stöhring
Frank Herrmann, Text: Heinz Havemeister
Samia Hussein und Gerd Sonntag,
Text: Jörg Sperling
Ausstellungsdokumentation Werkstatt "Junge Kunst", Text: Christoph
Tannert
Michael Brendel und Else Gabriel
Ausstellungsdokumentation "allez Arrest", Galerie Eigen+Art
Ausstellungskalender der Galerie EIGEN+ART
Fotografische Selbstprträts, Text: Heinz havemeister
"Was uns verbindet", Ralf Herzig, Vortrag gehalten in der Fotogalerie
Berlin Helsingforser Platz
"Zur X." Text: T.O Immisch
Samia Hussein/Gerd Sonntag Fototableau (1987) 17 Fotografien von
Gerd Sonntag mit Lichtpinsel (Lampe), Bleicher und Tetonal Toner fotochemisch
bearbeitet, über malt und installiert
"Der Eingebung des funkelnden Augenblicks folgend. Variationsreich manipulierte
fotochemische Schicht. Bemalte Glasplatte, Zwischen- und Überbelichtung, Abschwächer,
Bleicher. Der Maler laboriert: Und ans Licht kommen offenbarende Strukturen
neben/ gegen/ in / über dem / den Motivbestand. "
Jörg Sperling " Samia Hussein und Gerd Sonntag", ebenda
ebso siehe "Liane", unter Künstlerzeitschriften in der DDR

"CITRONE - CHINESE - POSTWAGEN", 1992
Blaue Fabrik, Dresden, "CITRONE - CHINESE
- POSTWAGEN",
Ausstellung und Katalog. Die beteiligten Künstler:
Claudio D Ambrosio, Christiane
Conrad, Hermann Glöckner, Peter Graf, Ernst Hassebrauk, Matthias Jackisch,
Helge Leiberg, Angela Lubic, Stefan Nestler, Eva Niemann, Tessa de Oliveira
Pinto, Viola Schöpe, Tatjana Schülke,
Gerd Sonntag, Fritz Tröger, Max Uhlig, Claus Weidensdorfer,
Willy Wolf. 14.06. - 21.07. 1992
"Gerd Sonntag kombiniert die
Malerei mit Schrift und Wort. Eigene Poesie, Lyrik und philosophische Texte
treten, fest mit der Malerei verwoben, in sein Werk ein. Die gemalten und gezeichneten
filigranen, kalligraphischen Strukturen und farbigen Labyrinthe sich verfangener
Linien verwandeln sich fließend in raumgreifende Skulpturen. Diese vernetzten
Striche und Linien erobern aus sich heraus die dritte Dimension, wenn sie von
der Materie, dem Glas übernommen werden. Gerd Sonntag sagt selbst: "Mich
interessiert an der Farbe der Raum, den sie schafft". Schließlich
sind es sein ganzheitliches Verständnis von Kunst und Leben, sowie seine
sinnlichen und intellektuellen Erfahrungen, die in seine Arbeiten einfließen:"
Helena Horn, 2004, in "Glashaus" Internationales Magazine of
Studio Glass, 1 / 2004
"Verwendung" Heft 3 / Mai 1988
Original Umschlag: Gerd Sonntag
Grafik: Klaus Killisch, Georg
Harbaum, Gerd Wandrer, Gerd
Sonntag
Texte: Hans Faverey, Mitch Cohen,
T.Walden, Roderick Iverson, M.Lucille Angeline, Eugene Ruggles, John Mueller,
howard Hart, Michael Koch, Martin Matz, Andreas Hegewald, Mel Clay

Jovenes Artistas de la R.D.A y Cuba, 1988
Museo Nacional de Belas Artes, La Habana
Nueva Galería Berlinesa en el Museo Antiguo, Berlin
Los artistas
Tomás Esson Reid, Ciro
Quintana Gutiérrez, Zaida del Río, Ricardo Rodríguez Brey,
Klaus Kilisch, Michael Kunert, Neo Rauch, Wolfgang Smy, Gerd Sonntag,
concepción de la exposción: Gerhard Haupt y José Veigas,
Redacción: Gerhard Haupt

"Vision und Wirklichkeit", 1999
Udo Scheer, in "Vision und Wirklichkeit",
ca. 200 Seiten, CH. LINKS Verlag, 1999, Broschur, ISBN 3-86153-186-0
Text zu Gerd Sonntag, Seite 35, 49, 70-74, 81, 85-87, 95, 103f., 132, 197-198.
"Hang Over", Berlin.
Galerie Berlin, Küttner Ebert GmbH, in its bright rooms overlooking Friedrichstrasse,
will HANG works by artists represented by the gallery, Walter Libuda , Gerd Sonntag
and Siegfried Klotz

Drouot Richelieu, MILLON & ASSOCIÈS Paris, 2007
Gerd Sonntag bei MILLON & ASSOCIÈS
Paris, Auktionskatalog: Drouot, 2007.
Abb. und Text auf Seite 57: Gerd Sonntag "kof sans titre", Seite:
Gerd Sonntag, "kof" verre, glas, glass,
Altes Museum, Berlin,1988
"..Im Kreis der jungen Bricoleurs wußte
sich Gerd Sonntag durch besonders große und raumgreifende Ensembles
einen Namen zu machen."..." »Ein Mittwoch im November 1985«,
ein aus Karnickel-und Vogelkäfigen zusammengezimmertes, schwarzweißrot
beflaggtes Existenz-Labyrinth, gespickt mit bissigen Verweisen auf den zwanghaften
eropäischen Lebensvollzug ( Putzfimmel, Warenfetischismus), angeführt
von einem Supermarkt-Kaufhof-HO-Einkaufswagen. Dieses Gefährt..."
(Anmerkg: s." Shopping
Woman", Frau mit Einkaufswagen) "...trug
nicht unwesentlich zur Belebung der auf einen Totpunkt angelangten Diskussion
um Objekte, Raumkunst und 3-D-Bilder in der DDR bei."
Auszug aus einem Text von Christoph Tannert, erschienen im Katalog "Junge
Künstler der DDR und Kubas" 1989,
Ausstellung: Altes Museum, Berlin und Nationales Museum der Schönen Künste,
Havanna,1988

Drouot Richelieu, Deburaux Paris, 2005
Gerd Sonntag bei Deburaux Paris, Auktionskatalog:
Drouot, 2005.
Abb. und Text auf Seite 18: Gerd Sonntag "Sculpture Jeaune" und "L´Œil",
verre, glass, .
Text: Janine Bloch-Dermant
"WELT am Sonntag", 1995
Gerd Sonntag..."Der Außenseiter im Kulturbetrieb der DDR wird jedoch
- und hier beginnt das Blatt sich zu wenden - dank energischer Bemühungen
des einflußreichen Monumentalplastikers Theo Balden 1980 Meisterschüler
an der Akademie der Künste - als einziger Nichtberufskünstler, mit
800 Ostmark Stipendium pro Monat."
"WELT am Sonntag", Nr.12, S.114, Kulturnachrichten, 19. März 1995
Atelierbesuche in Berlin, Serie, 8.
Text: J. Hultenreich (hier nur auszugsweise zitiert)

Nationale der Zeichnung, 1996
11. Nationale der Zeichnung, Augsburg,
1996
"Bildnis - Schädel - Maske"
Katalog zur Ausstellung in der Toskanischen Säulenhalle, Zeughaus Augsburg,
September - November 1996 /
Gerd Sonntag, S. 122 u. S. 163,
Abb. Katalog Nr. 195 Ohne Titel, 1994 Eitempera, 108 x 75,5 cm,
Abb. Katalog Nr. 196 Schwarzer Kopf, 1996, Öl auf Papier, 75 x 55 cm,
Herausgeber: Stadtsparkasse Augsburg und Galerie Oberländer, Augsburg
Vorwort: Franz Träger
MK
Kähne, Lewandowski, Gerd Sonntag 1990
DDR-Künstler im Umbruch
"...Für das Jammern seiner Mitkünstler interessierte er sich
nie und stellt fest: »Etliche lebten davon, zu sagen, daß sie durch
äußeren Zwang unfrei sind. Sie glaubten frei zu sein, sobald der
Zwang abgeschafft wäre...Freiheit erarbeitet man sich...«. Sonntag hatte
sich die Freiheit, Nein zu sagen, mit Tätigkeiten als Pförtner und
Telegrammbote erarbeitet. ...nur eines scheint sicher zu sein: »Die Menschen
hier werden kein Geld haben, Kunst zu kaufen, da es für viele um die elementarsten
Dinge geht«, befürchtet Gerd
Sonntag.."
Elke Melkus in KUNST, Magazin
"PRINZ", 07.06.-20.06. 1990, S.107,
hier nur auszugsweise zitiert

"Berliner Montmartre, Künstler vom Prenzlauer Berg" 1990
Gerd Sonntag
»Sonntag ist Figurenmaler radikalster Subjektivität. "Sonnenuntergang
mit Fliege" heißt ein großes Format, "x Mann x Frau x
Gerd" ein anderes, "zahlreiche Köpfe", sie messen sämtlich
über einen Meter in der Höhe. ...«
»Mit sechs Jahren Eintritt in eine Kinderkunstschule: Malerei, Plastik,
nebenher Keramik, Tanz, Pantomime, Flöte. Lehre als Steinmetz. Alsbald
Heizer und Hausmeister. Malt auf dem Dachboden, schreibt Gedichte, erwirbt die
Aufmerksamkeit der Staatssicherheit. Trifft 1978 in Berlin ein, ist bei der
Post Eilzusteller und Telegrammbote. Als solcher stößt er auf Harald
Metzkes, nimmt bei ihm Aktzeichnen. Künstlerischer Neubeginn mit plastischen
Objekten. Aus der Erinnerung gibt er wieder: "Sehr schön: ich mußte
durch etliche Straßen rennen oder mit dem Rad fahren und hatte Gelegenheit,
alle Müll-Container der Gegend genauer kennzulernen. Während der Arbeitszeit
merkte ich mir alle wichtigen Schrott- und Gerümpelteile und sammelte sie
nach der Arbeit in der Nacht ein."
..."Jetzt steht Sonntag
vor mir freilich als ein mittlerweile weithin
bekannter Künstler, glücklicherweise ohne Starallüren... Während
der Vorführung spricht er viel und schnell, ein vigilanter Thüringer,
der Weltläufigkeit geatmet hat und sich darzustellen weiß.«
»...Innere Spannungen entladen sich in einer vehementen farblichen und
linearen Gestensprache. Turbulenz der Farben. Spuren von Figuren, großgezeichnete,
infantil umrissenen Köpfe im Übereinander- und Ineinanderspiel der
Farben. Das Figurative wird durch die Heftigkeit des Malprozesses überspielt.
Sonntags Kunst ist exprssive Spontanmalerei, sie verbindet Expressives mit
Informellem. Der Unmittelbarkeit seiner Malerei entspricht sein Temperament.
Sonntag überlegt, aber er klügelt nicht. Er zeigt Haltung, etwa
wenn er spricht: " Einige Künstler des Ostens und auch im Westen machen
auf mich den Eindruck von unprofessionellen Nutten, die sich die Ärsche
grün anmalen würden, um sie verkaufen zu dürfen" Sonntag greift
mitunter zu deftigen Formulierungen, obgleich ihm das charmante Parlieren mehr
liegt.«
Lothar Lang, "Berliner Montmartre, Künstler
vom Prenzlauer Berg", Rütten
& Loening, Berlin, 1990, ISBN 3-352-00441-2, auszugsweise zitiert mit freundlicher
Genehmigung des Autors
Die Künstler:
J.Bayer, Lothar Böhme,
Joachim Böttcher, Manfred Böttcher, M. Diller, A.Erdmann, W. Fitzenreiter,
W. Förster, Dieter Gotzsche, A. Grambow, S. Grzimek, M. Hegewald, H. Heidenreich,
F.B. Henkel, V. Henze, Sabine Herrmann, Uta Hünniger, Micha Kähne,
Klaus Killisch, J. Kipka, K. Knebel, Th. Knoth, W. Krause, Mark Lammert, Wolfgang
Leber, Bernd Leue, Rolf Lindemann, D. Marschall, Harald Metzkes, A. Mosch, G.
Neumann, R. Nicolaus. Christine Perthen, S. Peuckert, Micha Reich, St. Reichmann,
K. Roenspieß. K. Sachse, Horst Sagert, Ch. Sammler, H. Scheib, Hanns Schimannsky,
Hans-Otto Schmidt, Gerd Sonntag, Margot Sperling, Harald Toppl, M.Voges,
V. Wagner, Karla Woisnitza, H. Woitinek, Xago, Reinhard Zabka, A. Zahlaus

Pfalzgalerie Kaiserslautern, 1992
Kunst aus den neuen Bundesländern, Katalog,
herausgegeben von der "Pfalzgalerie Kaiserslautern"
Vorwort Gisela Fiedler-Bender, Einleitung: Christoph Tannert
"...und
ist das, was Kulturinstitutionen heute allerorts gemäß eines irrationalen,
mehr gefühlten als deklarierten politischen Auftrags »eingemeinden«
wollen, deutsche Kunst? Haben die Ostler vielleicht sogar unverbrauchter und
»deutscher« gemalt? Gegenfrage: Gab es überhaupt Kunst in der
DDR?" Auszugsweise zitiert aus dem Einleitungstext von Christoph Tannert
"Den Osten abarbeiten?"
Gerd Sonntag, Abbildungen S. 68, 69, 70, 71 und 73
Gerd Sonntag, Verzeichnis der Abbildungen S. 100
Abb. 123 und 124, "o.T."
Abb. 125 "Mann, Frau, Kind und Hund" (Originaltitel:"Mann und
Frau und Hund und Kind im Wagen")
dazu siehe auch in "Bildende
Kunst", Heft 7, 1987 "U-Bahn Galerie" und S. 337, Abb 6, Umschlagseite,
innen,
Abb.126 Triptichon (Originaltitel "Julia
Mexico, Mexico"), Privat-Sammlung
Link: aus privaten Sammlungen
Die Namen der Künstler im Katalog:
Falko Behrendt, Lothar Böhme,
Roland Borchers, Carlfriedrich Claus, Fritz Cremer, Hartwig Ebersbach, Hubertus
Giebe, Sighard Gille, Hermann Glöckner, Clemens Gröszer, Angela Hampel,
Ernst Hassebrauk, Frieder heinze, Bernhard Heisig, Wolfgang Henne, Rainer Henze,
Veit Hofmann, Klaus Killisch, Gero Künzel, Michael Kunert, Walter Libuda,
Wolfgang Mattheuer, Harald Metzkes, Michael Morgner, A.R. Penck, Stefan Plenkers,
Neo Rauch, Wilhelm Rudolph, Frank Seidel, Wolfgang Smy, Gerd Sonntag,
Volker Stelzmann, Strawalde, Werner Tübke, Max Uhlig, Hans Vent, Trak Wendisch,
Werner Wittig, Heinz Zander.

Übermalungen, 1988
19.05 bis 09.06.1988 in der Galerie Sophienstraße, Galerie 8, Berlin
Faltblatt mit transparentem Umschlag und gegenseitigen Übermalungen von
Gerd Sonntag und Karla Woisnitza,
Ausstellung mit Beiträgen von
Dieter Goltzsche, Margit Grüger,
Harald Metzkes, Robert Rehfeld, Rolf Xago Schröder, Gerd Sonntag,
Falko Warmt, Karla Woisnitza, Reinhard Zabka, Klaus Zylla,
Ausgestellungsbeitrag Gerd Sonntag: Bildfolge
"Salomé", Fotos und Übermalungen von Gerd Sonntag
sowie die Gemeinschaftsarbeit "Tanzende Füße" von Samia
Hussein und Gerd Sonntag

Publikation "Mauer im Kopf," Stiftung Neue Kultur und Kunstwerke Berlin e.V. (Kuratoren: Gabriele Muschter und Klaus Biesenbach), 1993, Abb. Wolf Vostell
Bet: Micha Brendel, Rainer Görß, Strawalde, Gerd Sonntag, Wolf Vostell
"Even if, since 1971, the SED allowed
artists in the DDR to develop their own style under the motto 'The Expanse and
Diversity of Creative Possibilities', the party political dogma still demanded
propaganda in the style of social realism. Nonetheless, Gerd Sonntag, born
1954 in Weimar, decided to adopt a non-conformist, abstract, and expressive
style of painting. His artistic temperament rejected humiliating repression,
bureaucratic orders and authoritarian heteronomy. Provocative and uncompromising
with autonomous obstinacy he developed a sensual, spontaneous, and very emotional
style of painting. Large, very colourful, highly charged figurative compositions
ensued. He creates space with strong brushstrokes, at times rhythmic and dynamic,
or with writing, line and relief. Therefore, for him, creating the glass design
is no different to painting with colour." (quotation /excerpt)
Helena Horn, "Gerd Sonntag - Creating Space With Colour and Light",
in "Glasshouse", 2004

"Klang - Bewegung - Bild", 1988
Faltblatt zur Ausstellung
mit einem Text von Jörg Sperling. mit einem Beitrag von Gerd Sonntag (von
Gerd Sonntag mit Tetonal Toner und Bleicher überarbeitete Fotos der Fotografin
Samia Hussein)
"Die Werke der Ausstellung verdeutlichen, wie inspirierend und rahmensprengend
die Begegnung der Künste, in ganz unterschiedlicher Weise, sich in der
Bildkunst niederschlägt." Jörg Sperling - ebenso in:

MUT, 2006
MUT, Forum für Kultur, Politik und Geschichte
Nr. 469 - September 2006, S.61 - 67
"Mit den Würfeln spielen - Geschichte und Kunst des Anagramms"
von Jürgen Bräunlein
Abbildung 1, S. 63 : René Magritte, "Die
Kunst der Konversation", 65 x 81 cm, 1950,
Abbildung 2, S. 66 : Gerd Sonntag, "Arbeit/ Krankheit/ Versicherung - Mein Dschungelbild",
156 x 127 cm, 1999

Helena Horn, 2004
Auch wenn die SED seit 1971 den Künstlern
in der DDR unter dem Motto "Weite und Vielfalt der gestalterischen Möglichkeiten"
die Ausprägung persönlicher Stilhandschriften gestattete, so forderte
das parteipolitische Dogma doch immer noch Propaganda im Stil des Sozialistischen
Realismus ein, als Gerd Sonntag - im
Jahr 1954 in Weimar geboren - sich völlig nonkonformistisch für eine
abstrakte und expressive Malerei entschied. Sein künstlerisches Temperament
richtete sich gegen demütigende Repressionen, bürokratische Vorschriften
und autoritäre Fremdbestimmung. Provokativ und kompromisslos, mit autonomem
Eigensinn entwickelte er eine sinnliche, spontane und gestische, sehr emotionale
Malerei. Großformatige, stark farbige, vielfarbige und aufgeladene Figurenkompositionen
entstanden. Der kraftvolle Pinselduktus will mal mit komponiertem Flächenrhythmus
und choreographischer Dynamik, mal mit Schrift, Linie und Relief den Raum gestalten.
Deshalb bedeutet ihm die Glasgestaltung gar nichts anderes, als mit Farbe zu
malen. Er sagt, es sei die gleiche Arbeit an der Farbe, um Tiefe, Raum und Ausdruck
zu komponieren." auszugsweise zitiert, Autorin: Helena Horn, 2004 in Glashaus,
1 / 2004
Anläßlich der Ausstellung mit
Fotografien von Gundula Schulze el Dowy bei Gerd Sonntag in der Galerie
Im Kabinett trifft sich der Berliner Salon am 6. April 1994 in der Galerie,
um dort Gundula Schulzes Film "Die Wahrheit Ist Eine Versunkene Stadt"
zu sehen. / s. Stiftung NEUE KULTUR

Figur = Zeichen , 1988
Staatliche Kunstsammlungen Cottbus, Katalog zur Ausstellung Figur = Zeichen, 13. Februar bis 15. Mai 1988, Gerd Sonntag Übermalung "Die Begegnung" - Frau mit Wagen".

"Der aus Ostberlin stammende Maler Gerd Sonntag schuf aus Trauminhalten bestehende, eigenwillige skurrile
und filigrane Tonplastiken.."
Peter Böthig im Katalog "Malerkeramik", Droysen Galerie, Kattrin
Kühn, 2003
ebenso : Ausstellung mit Künstlern der Droysen
Keramik Galerie
im "Hetjens Museum", Deutsches Keramikmuseum Düsseldorf (21.
Mai - 24.August 2003) und in NEUES KUNSTHAUS AHRENSHOOP (22. Februar - 5. Mai 2003
die ausstellenden Künstler: Elvira Bach, Helge Leiberg, A.R.Penck,
Christine Schlegel, Cornelia Schleime, Gerd
Sonntag, Schwarzinger
AUSSTELLUNG Pathologische Fundstücke , 1998
"Die Wasserspeicher im Prenzlauer Berg sind
ungewöhnliche Orte für Kunst. Wie aufwendig es ist, hier auszustellen,
haben jetzt auch die Berliner Maler Sabine
Herrmann, Klaus Killisch, Walter Libuda und
Gerd Sonntag festgestellt. Der Große Wasserspeicher, wo ihre gemeinsame
Ausstellung »Sphinx
im Magnetberg« statfindet, seidet die
Geister."...
"Gerd Sonntag nutzte den äußersten
Ring für einen Weg durch hohe, enge Kammern, in die er Köpfe und Figuren
aus Ton und starkfarbigem
Glas stellte; dunkle Häupter mit einer
Spur von Gold im zerlegten Gesicht, Glasfiguren in leuchtenden Blautönen.
Licht und Dunkel wirken als drittes Elemant neben dem Raum und den Plastiken....
"
Claudia von Zglinicki in: Berliner-Zeitung, Archiv 1998/ Feuilleton , hier nur auszugsweise zitiert
Sphinx im Magnetberg, 1998.
"In den Gewölben des Großen Wasserspeichers
ist die »Sphinx im Magnetberg« zu bewundern.
An dieser phantastischen Schau sind neben Killisch auch Sabine Herrmann, Walter Libuda und Gerd Sonntag beteiligt. Die ringförmigen hohen Gewölbe,
von wenigen Durchgängen zu einem Labyrinth verbunden, mit ihrem Hall und
der nach innen zunehmenden Kühle vermitteln schon ein Erlebnis des Unheimlichen.
Spärliches, oft auch farbiges Licht macht die Gemäuer zu mystischen
Katakomben, dazu klingen sphärische Töne. In diesem Ambiente sind
die Kunstobjekte aufgebaut und mit besonderen Lichtern punktuell zu magischer
Wirkung gebracht.
Der Ausstellungsbesuch wird zum Abenteuer. Den äußeren Ring verwandeln
angeleuchtete Relief-Skulpturen aus farbigem Glas von Gerd Sonntag in ein
infernalisches Panoptikum." Auszugsweise zitiert aus
Veit Stiller, "Wenn die Sphinx im
Wasserspeicher..." in Ausstellung,
"DIE WELT", 23.06.1998,

OstBerlin, 1990
Gerd Sonntags Objekte am Berliner Dom (zur Ausstellung "Götzen - Ismen - Fetische", 1985) Text: Lutz Rathenow, Fotos: Harald Hauswald,
in OstBerlin : die andere Seite einer Stadt / sowie : Lutz Rathenow über
Gerd Sonntag in ..."Ostberlin", Fotos: Harald Hauswald,
Piper Verlag 1987, Harenberg Edition 1989, Basisdruck 1990 u.a.
"Dimension" 13.1 , 1980
The University of Austin at Texas, USA
Volume 13, Number 1, 1980
Editor: A. Leslie Willson, Guest Editor: Hans Bender
C o n t e n t s:
Friedrich Dürrenmatt p. 15,
Erich Fitzbauer p. 40, Günter Grass
p.52, Wolfgang Hildesheimer p.92, Walter
Höllerer p.122, Alsona Gustas p. 144,
Ernst Jandl p.154, Günter
Kunert p.158, Werner Lutz p.190, Friederike-Mayröcker p.196, Christoph Meckel p.200, Ernst
Meister p. 218, Karl Oppermann p.
226, Erica Pedretti p.234, Robert
Wolfgang Schnell p. 252, Gerd Sonntag p.268,
Joachim Uhlmann p.274,
Peter Weiss p.288
Gerd Sonntag "Totsein in einem Winkel der Stadt" und andere Gedichte,
"To be dead in a corner of the city" and other poems
Gerd Sonntag drawings and paintings, page 268 to 273
..."This issue of DIMENSION began essentially
with the first issue of 1968. Each issue has contiained an example of art -
drawings,collages,etchings, woodcuts, watercolors - from German speaking lands,
though not alwaysby writers themselves. Evan in that arena however, have contained
works by Fitzbauer, Grass, Hildesheimer, Gustas, Kunert, Friederike-Mayröcker,
Meckel and Peter Weiss, all now represented hereonce again. Newly added to the
roster of authors who also are artists, published by DIMENSION, are Dürrenmatt, Walter Höllerer,
Ernst Jandl, Werner Lutz, Ernst Meister, Karl Oppermann, Gerhard Rühm,
Gerd Sonntag and Joachim Uhlmann.
And this selective list by no means exhausts the ranks of contemporary artists
who are also authors."...
A. Leslie Willson in "DIMENSION" 13.1 (1980), THe University of Austin
at Texas, USA //

TERRA POETICA, Volume1, No.1
(a multi-lingual magazine of poetry)
Terra Poetica 1979, French / German / English / Spanish
Editor: Boria Sax, Boria Sax. Dept. of Modern Languages
910 State University of New York at Buffalo, NY 14260
Gerd Sonntag pp. 12 & 13
Totsein in einem Winkel der Stadt
Sie die mich finden finden Blässe
das wenige das ich seit jeher trug
Meiner Träume Falter stürzend
im Flug
Gleich eines Tags Novembernässe
Träge und
taumelnd von Esse zu Esse
1975
To be dead in a corner of the city
Those who find me find paleness
The
litle I have always worn
Butterflies of my dreams plunging
in flight
Like the moisture of a November day
Floating idly
from chimney to chimney
1975
© Gerd Sonntag

DER EIGENE BLICK - 1988
DER EIGENE BLICK - Berliner Kritiker zeigen
Kunst ihrer Wahl,
Katalog zur Ausstellung im "Ephraim Palais" in Berlin, November /
Dezember 1988
Geleitwort Christian Hartenhauer und Ronald Paris
Herausgeber: Büro für Architekturbezogene Kunst Berlin
Autoren: Barbara Barsch, Matthias Flügge,
Inga Kondeyne, Peter Michel, Gabriele Muschter, Helmut Netzker, Peter Pachnicke,
Hermann Peters, Christoph Tannert, Klaus Weidner
Beitrag Christoph Tannert: Klaus
Killisch, Michael Kunert, Gerd
Sonntag, Text: Christoph Tannert
Abbildung Gerd Sonntag: "Mann mit Hund und Kind und Wolkentepich",
1986, 140 x 170 cm,
Privatsammlung, Berlin.
Abbildung Klaus Killisch: " Mondgesicht", 1987, 130 x 100 cm
"Mir sind die Haltungen von Klaus
Killisch, Michael Kunert und Gerd
Sonntag nah, weil ich in ihnen mein eigenes Atemholen spüre. ... Gerd Sonntag heißt
die Sage von Castor und Pollux eine deutsche, damit den Stand der Dinge benennend,
die ihn nachdenklich machen."
Text: Christoph Tannert, 1988, hier nur auszugsweise zitiert,
Text zu "Kastor und Pollux, die deutschen
Zwillinge", 1987,
Privatsammlung, Tübingen.
Dazu s.a.: Katalog "Stand der Dinge", Frankfurt/o. 1989,
Katalog Kassandrarufe, kritische Kunst in der
DDR, Schloss Cappenberg, 2002
Katalog und Buch "Turning Points", Mackintosh Museum , Vorwort; Mike Hill,
"Widersprüche im Blick",
1989
"Klaus
Killisch, Michael Kunert und Gerd
Sonntag sind Vertreter eines radikalen Subjektivismus, der weit über
den wilden Gestus ihrer Malerei hinausgeht. Daß im Katalog über ihre
Arbeiten von der »puren Wirklichkeit ihrer Entfremdungserfahrung«
die Rede ist, gibt dem »eigenen Blick« dieser Ausstellung seine
ganze Dimension."
Text: Bernhard Schulz in "Widersprüche im Blick", Gegenwartskunst im Ephraim-Palais ,
"Tagesspiegel" / Feuilleton, Mittwoch, Berlin, 11. Januar 1989
Das Böse Lächeln / Bad Smiling,
1992
Gerd Sonntag, "Das Böse Lächeln" / Gerd Sonntag, Bad Smiling,
1992
Katalog (deutsch / englisch) zur gleichnamigen Ausstellung
"Galerie Berlin", Küttner Ebert GmbH Berlin, "Mallet Fine
Art" Ltd., New York, "Galerie Wullkopf", Darmstadt
Herausgeber: Galerie Berlin, Küttner Ebert GmbH; Berlin und Mallet Fine
Art, New York, 1992
mit Texten von James L. Fisher (Kurator und Stellvertreter des Direktors im
Museum of Modern Art of Fort Worth, Texas) und von Jaques Mallet
Die beiden Vorsatzpapiere für den Katalog wurden von Strawalde gestaltet
published by "Galerie Berlin, Küttner Ebert GmbH"; Berlin und
"Mallet Fine Art", New York, 1992
Text 1: James L. Fisher, Curator for Modern Art Museum of Fort Worth,
Text 2: Jaques Mallet, Mallet Fine Art Ltd., New York,
"Galerie Berlin", 1992
Figuren und Gesichter vom bösen Lächeln
Gerd Sonntag stellt jüngste Arbeiten in der "Galerie Berlin" vor
"Bei aller explosiven Leidenschaft, mit
der Sonntag seine Themen auf Leinwand und Papier bringt, zeugt das reduzierte
Bildklima, um das es ihm zu tun ist, ebenso von gedanklicher Schärfe wie
ausgewogener Komposition."...
"Die totale Entblößung des Ichs, durch nichts weiter vermittelt
als den »Kontext der Kunst«, scheint an einem Endpunkt angelangt.
Es ist alles genauestens dokumentiert, aufgenommen, registriert und fotografiert,
jede schmutzige Wäsche der Psyche gewaschen, jede autistische Geste vollzogen
worden. Deshalb sind die Figurenbilder Gerd
Sonntags alles andere als Selbstbeschreibungen
oder Psychogramme, sie halten immer eine ziemliche Distanz zum Künstler."
... "Das sind die fast comic-strip-haften Ikonen des Menschengesichts unserer
Zeit: Figurationen der Angst wie des Zähnefletschens, des Rätselhaften,
der unbegreiflichen und unheimlichen Welt. Sie sind vom »Bösen lächeln«
- so auch der Titel eines Bildes - befallen." ... " Während...Dubuffet
Materialien wie Sand, Teer, Kieselsteine, Glassplitter, Fasern in seine Bilder einsetzte, bleibt Sonntag
bei der Ölfarbe und versucht, durch die Farbschichten historischer Ablagerungen
in den Raum der Geschichte einzudringen. Subtil werden von ihm die Möglichkeiten
des Durchscheinenlassens und des Übermalens von Farbschichten eingestzt.
Das Einzelbild kann so nur auf dem Hintergrund seiner Serien und ihrer Variationen
verstanden werden. Denn Sonntag hört bei dem einen Bild plötzlich auf und
macht bei einem anderen Bild weiter."..." Die Menschen sind zu »Algebra-Menschen«
(Dubuffet) geschrumpft, sie sind austauschbar geworden und bleiben doch unverwechselbar.
Aus Farbmaterie baut der Maler das Bild, schafft es wie aus Urschlamm, aus ungestalteter
Masse, die er nun in und zum Bilde formt. Aus dem Gestaltlosen entsteht die
Gestalt, das Chaos wird zur gestalt gebracht,, die sich im ungeformten Chaos
veranscheulicht.. Dieser nicht endende Befragungs- und Erkenntnisprozeß
soll uns über solche Fremdheitserfahrungen zur Identität verhelfen..."
Klaus Hammer in NEUE ZEIT, S. 12, ganzseitiger Artikel mit Abb.
Abb.
Gerd Sonntag "Faust geballt", 1990,
Öl auf Papier, Sammlung
Lindsay and Peter M.Joost, Fort Worth, Texas // "Fist Clenched", 1990,
oil on paper, Lindsay and Peter M. Joost Collection, Fort Worth, Texas // Katalog
"Das Böse Lächeln Abb 27 // catalog "The Bad Smiling",
List of Works: 27

"Rauchige Geschichten", 2002
Katalog zur gleichnamigen Ausstellung
Herausgeber NORD / LB ART,
Hannover, 2002
Norddeutsche Landesbank, Unternehmenskommunikation, mit einem Vorwort von Christoph
Tannert
Künstler: Moritz Götze,
Klaus Killisch, Max Hari, Jens Lorenzen,
Gerd Sonntag,
Text und Abbildung Gerd Sonntag: S. 14 / 15,

Gerd Sonntag, " Kopf und Bild und Frau", 1998
Katalog zur Ausstellung in der "KULTURBRAUEREI",
Berlin, "Galerie im Pferdestall", mit freundlicher Unterstützung
der Galerie Michael Schultz, Berlin
Text: Gabriele Muschter und 3 Gedichte von Gerd Sonntag
V.I.S.T.A. Berlin, 2005
Original-Mappe mit Texten, Handschriftern und
Zeichnungen für Max Uhlig zum 65. Geburtstag, an Max Uhlig, überreicht
von Bundestagspräsident Wolfgang Thierse, herausgegeben von V.I.S.T.A.
Berlin
Texte: Wolfgang Thierse, Jutta
Penndorf, Gerd Harry Lybke (Judy Lybke), Gabriele Muschter, Klaus Werner, Werner
Schmidt (Dresden).
Zeichnungen: Horst Bartnig, Klaus Killisch, Gerd Sonntag, Helge Leiberg, Hans Theo Richter

art multiple, 1996
Internationaler Kunstmarkt, art multiple, 1996,
Messe Düsseldorf
Galerie Edition Lutz Fiebig, Künstlerbücher und Mappenwerke, Katalog
Oktober 1996,
Sonntag, Gerd: - Benn, Gottfried
Zylla, Klaus: - Bernhard, Thomas
von Gerd Sonntag und Klaus Zylla gemeinsam erstelltes Malerbuch,
Zeichnungen, Mischtechniken und Handschriften zu Texten von Gottfried Benn und
Thomas Bernhard, alles Zitate,
Büttenkarton, Halbleinen / JapanPapier - Handeinband in Schmuckschuber,
36 Seiten, 57 x 40 cm
alle Seiten handsigniert und datiert)
"Zeichnungen 2", Berliner
Kabinett
Katalog zur Ausstellung "Zeichnungen (2)",
"Galerie im Turm", Berlin
Text: Dieter Goltzsche, 1994, Die Künstler:
Baumeister, Bethke, Bonk, Diersch,
Ebeling, Erdmann, Galli, Göbel, Grimmling, Henze, MK Kähne, Killisch,
Kuß, Leiberg, Panndorf, Rehfeldt, Reichmann, Schlegel, Schwarzbach, Seidel,
Seidemann, Sonntag, Wachweger.
Gerd Sonntag, zwei Zeichnungen, Abb. ohne Seitenzahl,.
Kopf o.T., Bleistift, 1990, 61 cm x 44 cm, Kopf o.T., Bleistift, 1990, 61 cm
x 43 cm (artothek Potsdam)

"Mir scheint, der Kerl lasiert", 1979
Lutz Rathenow , "Skizzen zu einem Gruppenporträt"
in "Mir scheint, der Kerl lasiert", Dichter
über Maler,
Hrsg. Jürgen Walter, Buchverlag Der Morgen, Berlin, 1979 (Kunst in der DDR)
Die Autoren (S.259 - 263):
Erich Arendt, Heinz Czechowski, John Erpenbeck, Ulrich Grassnick, Uwe Grüning,
Peter Hacks, Gerhard Holtz-Baumert, Hannes Hüttner, Rainer Kirsch, Heinz
Knobloch, Eckhardt Krumbholz, Dieter Mucke, Eberhard Panitz, Lutz Rathenow,
Jürgen Rennert, Rolf Schneider, Eva Strittmatter, Joachim Walter, Gerhard
Wolf u.a.
Die Maler:
Gerhard Altenbourg, Karl Hermann
Roehricht, Hubertus Giebe, Kurt Querner, Wilhelm Lachnit, Albert Ebert, Robert
Rehfeldt, Heidrun Hegewald, Fritz Cremer, Baldwin Zetl, Volker Stelzmann, Waltraud
Fischer, Gerd Sonntag, Hans Ticha, Horst Hussel, Hermann Glöckner,
Carlfriedrich Claus, Willi Sitte, Werner Tübke, Ulrich Hachulla, Wolfgang
Mattheuer, u.a //

"POESIE" , 1978
"POESIE" Zeitschrift für Literatur,
Poesie Verlag Basel, Hrsg. Frank Geerk und Tadeus Pfeifer, ISSN 0378-0643
Beitrag Gerd Sonntag, S. 16
(Gedichte des Malers Gerd Sonntag),
"Sonntag und 7 Uhr", "Mit Elke früh um vier" und "Kontrollpunkt",
Mit Elke früh um vier
Hinüber alle Manieren,
Die Liebe
unter mich hingestreckt,
Noch geringe Zeit zu berühren
Besiegtes Fleisch, schon verreckt
Die Nacht. Auch sie ist uns abgesteckt.
1977
© Gerd Sonntag
"DIE ANDERE SEITE", 1988
elbaprojekt dresden, auflage 200, Original Siebdruckbuch
Beitrag Gerd Sonntag: "Mann Frau Kind für Elba eins und das kleine
weiße"
BATERIA, 1988
BATERIA,
Zeitschrift für künstlerischen Ausdruck, Fürth u. Nürnberg,
Heft 7/8 (1988), 180 Seiten-
10 x Kunst und Literatur aus der DDR
mit Beiträgen zu Stefan
Döring, Eberhard Häfner, Thomas Florschütz, Zieger, Jan Faktor,
Bert Papenfuß, Gerd Sonntag
sowie Beiträge zu Hans
Scheib, Christof Wackernagel, Ernst Jandl, Herrmann Bachmann, Max Neumann, Joel-Peter
Witkin
Link Bateria Zeitschrift
"Silberblick", 1989
3 großformatige Original-Foto-Mappen "Silberblick",
1989,
herausgegeben Hiltrud Ebert und Gabriele Muschter anläßlich der Ausstellung
"Silberblick", Galerie Mitte, Dresden,
3 Beiträge von Gerd Sonntag:
Gerd Sonntag fotografierte die Künstlerin Erika Stürmer Alex, Erika
Stürmer Alex zeichnete Gerd
Sonntag,
Gerd Sonntag fotografierte Florian Merkel,
Florian Merkel fotografierte Gerd Sonntag
Gerd Sonntag zeichnete die Fotografin Samia Hussein (Ana Amal), Samia Hussein fotografierte
Gerd Sonntag auf dem Dach eines
Hochhauses in E 23th Street in New York (abgebildet in der Wochenzeitschrift
FREITAG, 25.Sept. 1992, Nr 40 S. 11)
MIR SCHEINT DER KERL LASIERT, 1978
..."Gerd
Sonntag ist der Maler auch jener zum Paar
gewordenen Soldaten, die sich berühren, verzagt,; den Kopf des einen hält
die Schulter des anderen. Ihrer beider Blicke flüchten voreinander, als
sei die Heimat eines jeden eine andere Welt."..." Andere Bilder an
den Wänden, überall Zeichnungen. Frauen und Kinder, Liebende, Akte,
volltrunkene Männer, zur völligen Ekstase oder Schwermütigkeit
gelangt, ein Mädchen in der Montur einer Velasquez-Infantin... ...Offiziere
und Kellner kokettieren mit Blinden.Gerd
Sonntag malend, vor der Staffelei auf dem
Dachboden, dem zum dürftigen Atelier hergerichteten Raum. Beim Skizzieren
ein Stockwerk tiefer. Das Zimmer in der Wohnung..."
"Wichtig könnte sein: Gerd
Sonntag, geboren 1954, zwölf Jahre Besuch
einer Volks-Kunstschule, zwei Monate Kunsthochschule Leipzig, einige Ausstellungen
im Thüringischen Raum. Der Personalbogen müßte unter der Rubrik
»bisher ausgeübte Tätigkeiten« vermerken: Chemigraf, Hausmeister,
Steinmetz, Soldat, Heizer."
Lutz Rathenow in MIR SCHEINT DER KERL LASIERT; Dichter über Maler
Buchverlag Der Morgen, Berlin 1978, 1. Auflage , S. 227 - 235, hier nur auszugsweise
zitiert
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2000
"art-wendige-no-beit", Buchstabenbilder von Gerd Sonntag
"Eigenwillig angepasst und dennoch dem subversiven Geist zugeneigt wirkt
das Werk des Künstlers und Schriftstellers Gerd Sonntag." ..."Was
Gerd Sonntag derzeit...präsentiert, könnte man geschriebene Malerei
nennen. Sonntag malt Worte und verwandelt sie dadurch in entgegenständlichte
Gegenständlichkeit."... " Es ist als paarten sich Klassische
Moderne und automatisches Schreiben."
Waltraud Schwab in "Frankfurter Allgemeine Zeitung", FAZ BS 4, Kultur,
07. Febr., 2000, hier nur auszugsweise zitiert

Die Ungehorsamen Maler, 1979
Die Ungehorsamen Maler der DDR, Verlag
Europäische Ideen, 1979, Gerd
Sonntag, S. 27 und S.115 -116
Die Künstler (hier unvollständig):
Gerhard Altenbourg, Carlfriedrich
Claus, Peter Graf, Peter Herrmann, A.R.Penck, Strawalde, Gerd Sonntag,
Roger Loewig, Achim Freyer,... )
Akademie der Künste , 1992
Fest der Malerei, Katalog zur Ausstellung im Marstall mit Joachim Böttcher, Michael Diller, Thomas Habedank,
Volker Henze, Henning Kürschner, Walter Libuda, Peter Mell, Sonja Rolfs, Gerd
Sonntag, Olaf Wegewitz, Sati
Zech, Rainer Zille, Manfred Zoller
13 farbige Abb., 32 S.
Akademie der Künste, Berlin, 1992
Organisation, Kuratorin: Kathleen Krenzlin
Text zu Gerd Sonntag : Gabriele Muschter, Berlin

The Jacques Mallet Collection
Katalog, Buch - KERBER ART, 2010
The Jacques Mallet Collection
Die Privatsammlung des Kunsthändlers Jacques Mallet (1945-2003) umfasst
eine überraschende Vielfalt von Kunstwerken – von der „Belle Époque”,
der künstlerischen Avantgarde im Paris um 1900 und Vorreiterin der Moderne,
bis hin zur konzeptuellen Kunst, die das 21. Jahrhundert einleitete. Das Buch
beleuchtet in zahlreichen Beispielen aus Plakatkunst, Karikaturen, Malerei,
Skulptur, Fotografie und Stammeskunst die sehr unterschiedlichen Aspekte der
Kunst des 20. Jahrhunderts – häufig mit einem Augenzwinkern. (Text: Verlag)
"DER TAGESSPIEGEL", 1997
Kosmischer Kraftakt, Bilder und Skulpturen von
Gerd Sonntag in der Kulturbrauerei
"Als Freischaffender gehörte er in den 80er Jahren zu den Neoexpressiven
des Ostens, die - wie es in einem Katalog von damals hieß - als »Absetzung
von der sachgeprägten Formensprache Leipziger Provenienz« und als
»Ausdrucks-Offensive« gefeiert wurden. Nach der Wende setzte er
den eingeschlagenen Weg konsequent fort."
"Kopf und Leib, Gesicht und Gebärende - die Motive bilden Anlässe
nur, Ausgangspunkte, Wegmarken zu malerischer Tat und Schöpfungsakt bis
an die Grenzen der Abstraktion. Zwar bleiben menschliche Physiognomie und Kontur
erkennbar, wollen herausgelesen werden, machen das Chas vertraut und ziehen
in seinen Bann, doch vor allem kommen die Bilder fixierten Farbräuschen
gleich." ... "Sonntags Werke haben etwas Archaisches, Kultisches , sie zelebrieren
Leben als ständige Metamorphose von Formen und Kräften."
Text: Michael Nungesser in "DER TAGESSPIEGEL", 21.12.1997, S.30, hier
nur auszugsweise zitiert
"...Gerd Sonntag geht es ausschließlich
um Malerei und nicht um die Fremdsprache, sondern die Muttersprache des Bildes.
Daß Sonntag dennoch nicht auf einen motivischen Bezug verzichtet,
weist ihn als erfahrenen realistischen Maler aus, der um bildnerisches Wägen
weiß und bewußt den Bruch zwischen dem, was das Motiv transportiert,
und dem Inhalt des Bildes kalkuliert. Was wir aus den Bildern Sonntags lesen können,
sind nicht Ergebnisse analytischer Tiefgründigkeit oder psychologischen
Sezierens. Sonntag setzt keine Metaphern für Wirklichkeitszusammenhänge.
Stattdessen präsentiert er die "Wirklichkeit der Malerei", die
Theo Kneubühler in seinem gleichnamigen Buch (Merve, Berlin, 1985) meint,
... " Ch.Tannert, hier nur auszugweise zitiert

HERZATTACKE, 2003
Literatur- und Kunstzeitschrift HERZATTACKE,
1/ 2003
Page 1. HERZATTACKE I /2003 Literatur- und Kunstzeitschrift fünfzehnter
Jahrgang
Text: Rita Bischof zu Gerd Sonntag, Titel: "Verwüstete Sprache, beschädigte
Bilder, verwaltete Kunst"

HERZATTACKE, 2003
Literatur- und Kunstzeitschrift HERZATTACKE,
3 / 2003,
zwölfter Jahrgang, Herausgeber: Maximilian Barck, Berlin
Gerd Sonntag, Original-Radierungen,Schriftbilder "Die Waffen - Der Mensch
- Die Lähmung", übermalt mit Aquarellfarben und mit Stiften überzeichnet,
S. 9 und S. 13
Die 8 verschiedenen Motive der Radierungen wurden jeweils in unregelmäßigen,
limitierten in Auflagen von 5 - 20 Stück gedruckt und individuell überarbeitet.
Je Buch erschienen 2 Motive.
"Meret Oppenheim - Gerd
Sonntag - Strawalde"
Galerie Wullkopf auf der "ART cologne" 1993, Info-Faltblatt

Katalog "Arbeit am Aufsteh", 2001
G e r d S o n n t a g, Spucke im Hirn - Angst im Gebiss,
Bilder, Zeichnungen und Skulpturen
Zu Beginn der 1980er Jahre betrat eine
neue Generation von Malern die Bühne der Kunst. Mit bis dahin unbekanntem
Selbstverständnis wurden alte Leitbilder gekündigt und neue, eigene
Ausdrucksformen in größeren Zusammenhängen verfolgt. Neben Künstlern
wie Klaus Killisch, Walter Libuda oder auch Neo Rauch gehörte Gerd Sonntag
zum Kreise jener, die das Persönliche und Außerordentliche gegen
die üblichen Verklammerungen setzten und mit der neuen Form auch eine andere,
kompromisslosere Haltung in den Alltag der Kunst im Osten Deutschlands einbrachten.
Einige dieser Künstler sind heute erfolgreich tind auch Gerd Sonntag kann
national und international auf zahlreiche Ausstellungen und die Präsenz
in wichtigen Sammlungen verweisen.
Das Werk setzt mit der Zeichnung ein, es gibt ein breites graphisches OEuvre
und nicht wenige Skulpturen - vor allem jedoch ist Gerd Sonntag eines:
Maler. In der Malerei liegt das Kraftzentrum seiner Kunst, hier entwickelt Sonntag
jene Energie, die das Werk zusammenhält und die Richtung für den mit
Verve geführten Pinsel liefert.
Farbiges Geäder verknäult sich in Figuren und bildet hinter konturiertem
Umriss Labyrinthe, die freundlich einladen und in denen das Phantastische mit
dem Notwendigen künstlerisch fruchtbare Beziehungen eingeht. Viele der
vor allem neueren Bilder verzichten ganz auf Figur und zeigen Zahlen oder Texte.
Das Vokabular ist hier komprimiert und strenger gepackt.
Erik Stephan, hier nur auszugsweise zitiert
Begleitende Publikation Gerd Sonntag, "Arbeit am Aufsteh", Berlin 2001, 116 S., mit Texten von Gisbert Wüstholz, Zürich, Gerd Sonntag, Berlin und einem Appendix von Gert Neumann, Berlin.

Eberhard Häfner, 1997
"Haem Okkult, ein Facettenroman" mit 6 Zeichnungen von Gerd Sonntag
Ritter Verlag, Klagenfurth und Wien, 1997, ISBN 3-85415-150-0 / Ritter Literatur

Eberhard Häfner, 1992
"Excaliburten" : Gedichte 1979 bis 1991 , mit Zeichnungen von Gerd Sonntag, 1992
Link: das Buch im galrev Verlag
Gerd Sonntag bei galerie Berlin 1990 - 1998,
1990 - "Du sollst Dir kein Bild machen", Beteiligung / group show,
"Galerie Berlin", Küttner Ebert GmbH´
1990 - "Die dritte Dimension", Beteiligung, / group show ( Joachim
Böttcher, Walter Libuda, Gerd Sonntag, Falko Warmt)
1991 - "Die Farbe Rot", Beteiligung / group show
1992 - "Das böse
Lächeln", Gerd Sonntag, Personalausstellung
/ one person show / Katalog
/ catalogue
1993 - Art Frankfurt , art cologne / Beteiligung mit "Galerie Berlin",
Küttner Ebert GmbH´, Katalog
1994 - art cologne Beteiligung mit "Galerie Berlin", Küttner
Ebert GmbH K.
1994 - "Fernsehturm", für die Ausstellung kooperiert die "Galerie
Berlin", Küttner Ebert GmbH" mit der ´"Galerie Im
Kabinett", Berlin (Gerd Sonntag) die Ausstellung findet in beiden
Galerien statt
1994 - "Antworten auf Fragen", Beteiligung / group show
1994 - Art Frankfurt , art cologne / Beteiligung mit "Galerie Berlin",
Küttner Ebert GmbH, Katalog
1995 - Chicago, The International Artfair, Bet. bei "Galerie Berlin",
Küttner Ebert GmbH
1995 - "Fünf Jahre Galerie Berlin", Beteiligung/ group show,
Publikation: Antworten auf
Fragen, EinBlick 13
1996 - "Die Geburt der Saliha", Gerd Sonntag, Bilder, Terrakotten und Bronzen, Personalausstellung
/ one personn show, "Galerie Berlin", Katalog / catalogue, "EinBlick 15"
1996 - "salon international d´art contemporain", Gerd Sonntag
Beteilg. bei , Küttner Ebert GmbH"
1996 - "Lichtblicke", Ausstellung des Berliner Verbandes der Galerien.
Die "Galerie Berlin", Küttner Ebert GmbH wird
von Gerd Sonntag vertreten mit der 4 teiligen
Bildfolge "Die Geburt der Saliha", anläßlich der Ausstellung
erschien eine Mappe mit Original Zeichnungen
1997 - "Accrochage", Beteiligung / group show /// auf den von
der Galerie besuchten internationalen Kunst-Messen wurde Gerd Sonntag von
der "Galerie Berlin, Küttner Ebert GmbH" abwechselnd vorgestellt
sowohl in Personalausstellungen als auch mit den Künstlern Frank Seidel, Walter Libuda, Bernhard Heisig,
Klaus Zylla, Achim Böttcher.
"Galerie Berlin", Küttner Ebert GmbH, Berlin, Inhaber / Owners: Hesselbach, Ebert, Küttner

Presse zu den Ausstellungen und Beteiligungen
von Gerd Sonntag bei "Galerie Berlin", Küttner Ebert GmbH,
Berlin,
"Figuren und Gesichter vom bösen Lächeln", Gerd Sonntag
zeigt jüngste Arbeiten in der "Galerie Berlin",
Text: Prof. Dr. Klaus Hammer in "Neue Zeit", Berlin
Gerd Sonntags Werke in der "Galerie Berlin", Veit Stiller in "DIE
WELT", 30.01.1996,
"Lichtblicke im Marstall", Der Verband Berliner Galerien zeigt eine
Gemeinschaftsausstellung, Text: Harriet Schwerin in "Berliner Zeitung"
Feuilleton, Montag 22. April 1996,
"Starke Farbigkeit und monumentale Expression offenbaren die vier urtümliches
Muterdasein widerspiegelnden Ölbilder von Gerd Sonntag, vertreten durch
die Galerie Berlin." Harriet Schwerin, ebenda
"Ebenso großzügig und prozeßhaft in der Form wie die Malerei Gerd
Sonntags bietet sich die Walter Libudas dar; hierbei stets pendelnd zwischen..."
Liane Burkhardt in "Die dritte Dimension" TAZ Berlin, Juli 1990, hier
nur auszugsweise zitiert

Gerd Sonntags Werke in der "Galerie Berlin",
"Es geschieht nicht häufig, daß man von Bildern fasziniert ist
und sich trotzdem schwertut, sie zu beschreiben. Jeder Versuch bleibt unbefriedigend,
dabei scheint alles klar und offen: Von den Bildern geht ein Strahlen aus, das
immer wieder den Blick anzieht. Gemeint sind die Werke von Gerd Sonntag."..."So
erschafft er universelle Wesen mit entblößter Seele, die fast aller
Äußerlichkeiten entledigt sind. Der zumeist kräftige und dicke
Farbauftrag tut ein übriges. In strahlenden Farben erscheinen der Geburtsvorgang
und die Mutter-Kind-Beziehung in wuchtiger Schönheit als Mysterium."
Text: Veit Stiller in "DIE WELT", 30.01.1996, hier nur auszugsweise
zitiert
"Die Konzentration auf einen Allgemeineindruck
eines Gesichts wird in gestischer Malerei bis zu den Grenzen des Ertragbaren
gesteigert. Immer sind harte Kontraste, vielfältige Übermalungen und
ein kraftvoll sich steigerndes Ausdrucksvermögen wesentliche Stilelemente
der Darstellung.Individualität und allgemeine Wesensmerkmale,gehen in den
Atbeiten von Gerd Sonntag eine überzeugende Verbindung ein, die von provokativer
Lebendigkeit durchzuckt wird."
Renée Schipp in Tagesspiegel,

Staatliche Kunstsammlungen Cottbus, 1988
"Galerie Informationen", Hrsg.:Staatliche
Kunstsammlungen Cottbus, 10.Jahrgang, Heft 37, 1/88, ,
"Junge Künstler der DDR in bemerkenswerter Ausstellung", u.a.
ein Text von Jörg Sperling S.3
Gerd Sonntag, Abb. auf dem Titelblatt, aus der Folge "Die Begegnung",
eigenes Foto übermalt, 1986, ausgestellt in der von J. Sperling besprochenen
Ausstellung "Figur = Zeichen".
"Der programmatisch aufzufassende Titel der Exposition kennzeichnet den
Tatbestand, daß im Schaffenszentrum der Jungen Künstler unumstößlich
- vielbeschworen wie durchforscht - das Figurenbild steht. In seinen unterschiedlichsten
Ausprägungen strebt die Figuration entweder zum expressiven Kürzel,
zur energiegeladenen Chiffre, wie wir das in den Arbeiten von Ellmann, Hengst,
Seidel oder Smy finden oder die Bildgestalt offenbart in ihrer Struktur Zeichenhaftes,
aufgeladen durch Körpersprache, Farbintensität und Formkonzemtration..."
usw. usw. usw. "...Der ungestüme Zugriff auf bildnerische Wahrhaftigkeit
- der hier ins Auge schießt - knüpft notwendigerweise nicht etwa
bei reizvollen Stilangeboten an..." Jörg Sperling ebenda
"Turning
points", 1992
"Turning points": East German art in revolution, Mike Hill (coord.)
Exhibition Catalogue, produced for an exhibition conceived as an attempt to
show through art something of how life changed in the old East Germany for artists
under 40 following the collapse of East German communism.
Artists: Hans Aichinger; Andreas
Barth; Kurt Buchwald; Hubertus Giebe; Angela Hampel; Mathias Hansen; Johannes
Heisig; Sabine Herrmann; Uta Hunniger; Kaeseberg; Klaus Killisch; Mark Lammert;
Werner Liebmann; Maja Nagel; Sabine Peuckert; Ulf Puder; Gerd Sonntag,
Trak Wendisch; Karla Woisnitza; Arend Zwicker.
Sunderland: NCCA, 1992. 66 p.: col. ill.; 30 cm. Shelf Mark: 430.2 TUR , Format:
Book
Gerd Sonntag: "Die Frau erscheint auf den Teppich"(Sammlung K-Plus)
and "Kastor und Pollux, die deutschen Zwillinge"
"LICHTBLICKE", 1996
"Kunststadt Berlin: Der neugegründete
Landesverband Berliner Galerien tritt mit seiner Ausstellung "LICHTBLICKE"
erstmals an die Öffentlichkeit / Spektakulär wird es jedoch im Herbst
mit der Kunstmesse der Europischen Galerienvereinigung" "Ein Anfang
ist gemacht"
BLICK IN DIE AUSSTELLUNG mit Skulpturen von Trak Wendisch und Gisela von Bruchhausen, an den Wänden Gemälde von Klaus Zylla, Thomas Lange und
Gerd Sonntag (von links nach rechts) Foto: Ines Baier
Text: Markus Krause in "Kunst & Markt",
"DER TAGESSPIEGEL", 04. Mai 1996, Nr. 15614
"Niemandes Gefolgsmann sein" -
2006
Der Maler Gerd Sonntag über sein
Leben und Werk
Von Veit Stiller
...Von 1991 bis 1996 betrieb Gerd Sonntag die Galerie "Im Kabinett", zeigte Strawalde, Neo Rauch und Ellen Auerbach erstmals in Deutschland. Seine eigenen Arbeiten zeigte die Galerie Berlin. Von 1989 an vertrat ihn der 2003 verstorbene New Yorker Kunsthändler Jacques Mallet. "Seit dem habe ich keine Galerie als ständige Vertreterin akzeptieren können."
Immer wieder griff Sonntag zum Ton; was ihm aber als "Farbe im Raum" vorschwebte, war in Keramik nicht zu machen. "So hat mich das Glas gefunden. Die Malerei stützt jetzt die Proportionen meiner Kunst mit Glas." Alles, was dem Finden von Sprache auf der Leinwand dient, hilft ihm beim Erschaffen gläserner Skulpturen, Schrift wird Teil der zeichnerischen Untersuchung. Sonntag entwickelte für diese Arbeit eine eigene Technik. Er verschmilzt Schicht für Schicht Glas unterschiedlicher Farbe. "Ich wechsle dabei zwischen durchsichtigem und undurchsichtigem Glas, füge fremde Elemente, wie Draht ein und setze Akzente mit Glaspulver und Metalloxiden. Ich zeichne sozusagen mit Glas." (auszugsweise zitiert)
erschienen in "Kunstmarkt", DIE WELT, 06.Nov. 2006

"Tuchfühlung", 1997
"Tuchfühlung" - "DIE HAUT DAS GEWAND DAS HAUS"
Link: "DIE HAUT DAS GEWAND DAS HAUS"
Katalog und Textsammlung zur Ausstellung 1997
Gerd Sonntag S. 99, Abb. S. 34
ISBN 3-88474-640-5
Schirmherschaft: Prof. Dr. Rita Süßmuth
Künstlerische Leitung: Norbert Bauer, Gottfried Heinz, Odo Vogt
Redaktion: Odo Vogt
Herausgeber: Kunsthaus Langenberg e.V., Hauptstraße 6, 42555 Velbert-Langenberg
Klaus Honnef S. 16 Vorwort: "Die Kunst nimmt wieder Fahtrt auf"
Rita Süßmuth S. 5: "Grußwort"
Heinz Schemken, S. 4: "Grußwort"
Künstlerverzeichnis S.97
Verzeichnis der Kuratoren S. 116 Verzeichnis der Künstler S. 117
Die Kratoren:
Wolf Bringmann,
Prof. Dr. Falko
Herlemann
Prof. Klaus Honnef
Hans Jürgen von Osterhausen
Prof. Lothar Romain
Prof. Werner Ruhnau
Dr. Uwe Rüth
Dr.
Marie-Luise Syring
Karin Thomas
Link zum Buch Tuchfühlung 1
Link zum Buch Tuchfühlung 2

"Tuchfühlung" 2, 2000
"Tuchfühlung" 2,
Körperkonturen, Band 1
Katalog zur Ausstellung "Tuchfühlung" 2, Körperkomturen,
13. Mai- 20. August 2000
Gerd Sonntag S. 135 und Abb. S. 37 (Glas auf eiserner Figur, glass on iron figure)
Schirmherschaft: Dr. Klaus Hänsch
Künstlerische Leitung: Norbert Bauer, Herbert Griesmann
Redaktion: Norbert Bauer, Herbert Griesmann, Achim Peter
Herausgeber: Kunsthaus Langenberg e.V., Hauptstraße 6, 42555 Velbert-Langenberg
Klaus Honnef S. 16: "Die Kunst nimmt wieder Fahtrt auf"
Klaus Hänsch S. 5: "Grußwort"
Hans-Friedrich Hörr, S. 4: "Grußwort"
Kuratoren- und Künstlerverzeichnis S.134
Die Kuratoren:
Dr. Gerhard Finckh (Museum Folkwang,
Essen)
Klaus Flemming (Publizist, Mönchengladbach)
Dr. Falko
Herlemann (Herne)
Marianne Hoffmann (Publizistin, Köln, Büssel)
Prof. Klaus Honnef (Landesmuseum Bonn)
Dr. Rolf Jessewitsch (Museum
Baden, Solingen)
Rosa Leonardi (Galeristin Genua)
Florence Reimann
(goethe Institut Genua)
Dr. Barbara Rollman-Borrety (Publizistin, München)
Anne Rossenbach MA (Publizistin)
Dr. Uwe Rüth (Museum Glaskasten
Marl)
Dr. Hans-Jürgen Schwalm (Kunsthalle Recklinghausen)
Dr.Ralf
Seipel (Galerist, Köln)
Dr. Marie Luise Syring (Kunsthalle Düsseldorf)
Link Langenberger Texte
MORGENPOST, 1998
"Respekt vor denen, die sich der grau-bleiernen
Dunstglocke der Leipziger Schule entmalen konnten. Sie gehören in den Reichstag.
Oder der Dresdner Herrmann Glöckner. Auch Eberhard Göschel, Max Uhlig
oder Gerd Sonntag wären aus rein künstlerischen Gründen
dort gut plaziert."
Lutz Rathenow in "BERLINER MORGENPOST" Feuilleton, Mittwoch, 11. Februar
1998, Seite 30, hier nur auszugsweise zitiert

Galerie Wullkopf, 1997
10 Jahre Galerie Wullkopf Ausstellung und Katalog
als Leporello
Galerie Wullkopf, Darmstadt
Gerd Sonntag, Abb. "Italienerin", 1993, Acryl über Gouache, Papier
136 x 106 cmDie Künstler in der Reihenfolge der vorhandenen Abbildungen:
Helmut Rieger, Walter Libuda
Harald Toppl, Strawalde, Gerd Sonntag, H.M. Bachmayer, Heino Naujoks, Hermann
Tomada, Florian Köhler, Ziva Kronzon, Meret Oppenheim, Urs Stadelmann,
William Gear
"Encore empreinte des stigmates d'une
coupure et ayant peut-être renoncé à tout véritable
repére temporel tant elle se souvient, vit et projette presque toujours
simultanément, Berlin ouvre nos yeux aux artistes qui furent un jour
perchés sur le Prenzlauer Berg, quartier de cette cité déchirée
et réunie on y trouve un Klaus Killisch qui dans ses tableaux raconte
l'envie et la passion, l'érotisme et le pouvoir, le combat des sexes
et le Verlorenes Paradies de toute façon l'histoire de l'innocence à
jamais perdue dans les affres du néon et enfermée dans l'ouf...
On y découvre un Gerd
Sonntag qui pousse les champs colorés de ses Têtes jusqu'aux
limites du supportable dans l'énergie saturée de leur trait poussant
l'une d'elles jusqu'au Sourire méchant, comme l'image figée et
violente à la fois, creusant la mémoire, du cynisme arrogant de
celui qui décide du destin de l'autre..."LimeLight" nº
59 - avril 1997, LaLaiterie, Centre Européen de la Jeune Creation, Hall
des Chars)

Le Prenzlauer Berg est un quartier de l'ancien
Berlin-Est ; ce quartier populaire compte actuellement plus de 200 000 habitants
et regorge d'artistes en tous genres. Strasbourg 1997,
Deux expositions ont été nécessaires pour montrer la grande
vitalité de la "Berliner Szene ".
ausstellende Künstler:
MK Kähne, Bruno Ulmer, Franck Sanderinck, Alex Flemming, Reinhard Zabka, Henry Stocker, Gerd Sonntag, Michel Vincenot, Klaus Killisch.

"Der Kunstmarkt berührt mich mit glühenden
Fingerspitzen", ein Gespräch mit dem Berliner Maler Gerd Sonntag
Gesprächspartner: Klaus Hammer in "FREITAG", Wochenzeitschrift für Politik
und Kultur, Berlin, 25. Sept. 1992,
Silberblick 3, 1989
Ebert, Hildtrud und Muschter, Gabriele
(Herausgeber). Silberblick 3. 1989, Format ca. 62,5 x 52,5 cm. 2 Blatt Titel
und einführender Text, 1 Blatt handschriftlicher Text (weiß auf schwarz
: "Manchmal ist Kunst abwesend! Bärbel Bohley, Nov. 89"), 12
Blatt Originalgraphische Arbeiten (6) bzw. Original-Photographie.
Porträt-Gegenporträt: 6 Künstlerpaare ( Künstler/Fotografen)
porträtieren sich gegenseitig.
Die beteiligten Künstler:
Bärbel Bohley - Hartmut Beil. Erika Stürmer-Alex - Gerd Sonntag. Tina Bara - Holger Stark. Claus Weidensdorfer - Jana Richter. Samia Hussein - Gerd Sonntag. Ellen Fuhr - Manfred Paul. Floria Merkel - Ramona Raum

STAND DER DINGE, 1989
STAND DER DINGE, Ausstellung und Katalog, Kunst der 80er Jahre, Eröffng. 28.09.1989
Hrsg.Zentrum für Künstlerische Werkstätten und Bildende Kunst
Frankfurt
Galerie Junge Kunst Frankfurt /Oder (jetzt: Museum Junge Kunst, Frankfurt),
Ausstellung und Katalog: Andreas Quappe, Einführungstext: Andreas Quappe,
Ausstellende Künstler:
Eva Anderson, Volker Baumgart, Paul Böckelmann, Walter Eisler, Tobias Ellmann,
Erna, Lutz Fleischer, Klaus Hähner-Springmühl, Mark Lammert, Robert
Metzkes, Gerd Sonntag, Steffen Vollmer, Norbert Wagenbrett, Trak
Wendisch, Jürgen Wenzel u.a.
ganzseitige Abb: Gerd Sonntag, "Kastor und Pollux, deutsch", 1987, Papier auf Leinwand gezogen
"Im Folgenden sollen nun einige Anmerkungen
zu allgemeinen Charakteristika der Kunst der 80er Jahre in unserem Lande gemacht
werden, ohne aber die gezeigten Werke im einzelnen zu besprechen. ... Das Angebot
der Malerei auf der X. Kunstausstellung in Dresden gab - von generellen Fragwürdigkeiten
des Unternehmens einmal abgesehen - Anlaß zur Kritik.
Gabriele Muschter sah die Malerei »in eine Sackgasse(...) geraten.«
".
Text: Andreas Quappe, hier auszugsweise zitiert.

MERIAN 1990
MERIAN EXTRA
Autoren:
Herbert Riel-Heyse, Friedrich Dieckmann, Rolf Schneider, Peter
Würth, Jürgen Schreiber, Günther de Bruyn, Christa Wolf, Guntram
Vesper, Rolf Hosfeld, Günter Gauss, Christoph Tannert, Günter Kunert,
Erich Loest, Hanne Tügel, Walter Kempowski. Peter Würth: "Wir
sind nicht das Volk", S. 48 - 62
Künstler:
Gerd Sonntag S.5 , S. 54, 56 und 57, Johannes
Jansen, S.56, Martin Krönert S. 54 und
58, Klaus Hähner-Springmühl S.58 und 59, Reinhard
Zabka, S.58, Fotos: Jörg Modrow,
"Ein Beispiel ist der Ostberliner Maler Gerd Sonntag, 35. Der Künstlerverband
(VBK) hatte den gelernten Chemigraphen, der immerhin 3 Jahre an der Akademie
der Künste studiert hatte, dreimal abgelehnt, bevor er 1988 doch noch aufgenommen
wurde. Die Jahre seit 1982 hatte er sich als freischaffender Künstler mit
Gelegenheitsjobs durchgeschlagen - als Heizer, Steinmetz, Telegrammbote.
Die Unabhängigkeit als Künstler war ihm wichtiger gewesen als die
materielle Sicherheit."...
"Obwohl er den internationalen Durchbruch bereits vor 2 Jahren geschafft
hatte, war er bis vor kurzem für die Kultur-Schickeria in der DDR noch
der ungeliebte Bankert. Da hatte er bereits in Havanna und London ausgestellt,
und Mitte 1989 bekam er die Chance für eine Ausstellung im Brooklyn Museum
in New York. Die geänderte gesellschaftliche Situation läßt
ihn seltsam unberührt. Für ihn zählt nur Kunst: ..."
"...Die Künstler nicht und nicht der staatliche Kunsthandel, ohne
den in der DDR bisher kein Kunstwerk verkauft werden konnte. Nur ganz wenige
Galerien, wie der - offizielle - "Weiße Elefant"(Galerie Weißer
Elefant, Anmerkg.) und Friedrich Loocks private Wohnzimmergalerie "Wohnmaschine"
in Ostberlin oder "Eigen+Art" in Laipzig haben sich bis dato um die
Avantgarde gekümmert." Text: Peter Würth, hier nur auszugsweise
zitiert
MERIAN EXTRA, 1990, Hoffmann und Campe, Hamburg,
ISBN 3-455-49004-2

Galerie Wullkopf, art cologne, 1995
"Wenn
Wut zur Farbe wird", Gerd Sonntag bei
der Galerie Wullkopf
"Gerd
Sonntag gehört zu den eigenwilligen
Künstlern, die, ohne einem Gruppenverband anzugehören, ohne auf eine
Künstlerpersönlichkeit fixiert zu sein, ihren eigenen Weg gegangen
sind. Das wäre nicht weiter erwähnenswert, wäre Gerd Sonntag nicht
ein Ostberliner Künstler..." In der Ausstellung "Das böse
Lächeln" in der Darmstädter Galerie Wullkopf sind unter anderem
drei großformatige Arbeiten von Gerd
Sonntag aus dem Jahr 1987 zu sehen. Sie schreien
den Betrachter förmlich an."...Ähnlich intensiv sind Sonntags
»Köpfe«"... "Es sind keine Porträts oder Abbilder,
sondern universelle Charaktere, aus dem Nachdenken über den Menschen...entstanden,
oftmals wie Masken und gerade deshalb demaskierend. Ein Pinselschlag wie eine
Explosion, aber das resultat ist stets eine ausgewogene Komposition."
Text: Susanne Broos, (hier nur auszugsweise zitiert)

Gerd Sonntag bei EIGEN+ART, Leipzig
Einladungskarte Diller/Sonntag: Zeichnung Gerd Sonntag
"5 Jahre danach" heißt
die Ausstelung im Haus am Lützowplatz...
..."Darunter sind Kultfiguren wie Strawalde und Wolfgang Mattheuer, weiter
u.a. Karin Christiansen, Thomas Kapielski, Eva Mahn, Nikolai Makarov, Andrea
Methner, Michael Morris, Martin von Ostrowski, Sigmar Polke, Horst Sagert, Hella
Santarossa, Gundula Schulze el Dowy, Sarah Schuhmann, Minika Sieveking, Gerd Sonntag,
Max Stock, Vincent Trasov. ..." Ein zweitwer Aspekt der Ausstellung ist
die Veränderung der künstlerischen Ausdrucksweise. Sabine Herrmann
gehört zu der jüngeren Generation der im Osten geborenen Künstler.
Ihr "deutsch expressionistischer Stil, wie sie ihnselbst bezeichnet, hat
nach 1989..."
Text: Canstanze Suhr in tip 106 24/9, hier nur auszugsweise zitiert

Kunstsammlungen Coburg, 2008
"Virus Kunst - Körper Glas", Gerd
Sonntag, gläserne Skulpturen
Foto: Plakat zur Ausstellung
"...Gerd Sonntag..."..."...Charlotta
Kotik..., die ihn und sein Werk ebenfalls aus Besuchen in Ostberlin kannte,
organisierte...zusammen mit Museumsleiter Robert Buck..großzügige
Hänge- und Stellfläche, so daß der Künstler nach der Einrichtung
hochzufrieden den Rückflug antreten konnte.
In Brooklyn wird nun keine politische Attitüde proklamiert, sondern unprätentiös
die Kunst eines Mannes gezeigt, der noch bis vor kurzem zu Hause offiziell als
nicht genehm galt. ..."
Alfred Starkmann in "DIE
WELT", 03.11.1989, hier nur auszugsweise
zitiert

Birgit Lahann, "Geliebte Zone", 1997
"Tee bei dem ostdeutschen Maler Gerd Sonntag
über den Dächern von Pankow."..."Man kann eben auch im Verbrechen
noch Charakter haben, sagt Sonntag. Aber sich heute entschuldigen, weil man gestern an
der Macht war? Ekelhaft findet er das. Da versteht er schon eher, daß
viele in die Vergangenheit abtauchen. Das sei wie bei den Sauriern. Plötzlich
sind die Viecher weg. Und später gibt es eine Saurierforschung. Der Knochen
bleibt. Und der, sagt Sonntag, ist doch sehr interessant." - hier nur auszugsweise
zitiert
Birgit Lahann in "Geliebte Zone", Geschichten aus dem neuen Deutschland,
Deutsche Verlagsanstalt GmbH, Stuttgart, 1997,
Gespräch mit Gerd Sonntag: S. 225 und 226,
Porträtfoto Gerd Sonntag: Ute Mahler
"Deutsche Lebensläufe",
2000
Aktion und Buch Verlag Borstelmann & Siebenhaar, 2000, S. 9 sowie
Der Maler Gerd Sonntag im Gespräch mit der Kuratorin Barbara Barsch und
dem Galeristen Michael Schultz
ein Projekt der "Stiftung NEUE KULTUR", unten: zusammenhängendes
Zitat aus dem Gespräch:
"...GERD SONNTAG Du Barbara, bist 1988 mit einer Rede hervorgetreten beim Kongreß des Verbandes Bildender Künstler, bist damals offensiv im Osten aufgeteucht und auch im Westen. Mit dem Umsturz begann 1990 für dich im Grunde genommen eine ganz neue Entwicklung. Gibt es Kämpfe, an denen ihr beide teilnehmt, gibt es Kämpfe im Kunstbetrieb?
MICHAEL SCHULTZ Sicher gibt es Kämpfe, und diese haben - das trifft wohl auf uns beide zu - sehr viel mit Neid zu tun, der immer dann aufkommt, wenn man erfolgreich arbeitet. Wenn du Erfolg mit deiner Galerie hast und für eine Position vorgeschlagen wirst, bei der du noch mehr Einfluß und Macht ausüben kannst, gibt es zwangsläufig Kämpfe, da es immer mehr Interessenten gibt, als Stellen zur Disposition stehen. Bei uns ist es sicherlich so, daß es Kämpfe gibt, die wir aber mehr im Stillen austragen. Es ist schwierig, dies an einem konkreten Beispiel festzumachen. Du hattest vorhin über den Auswahlausschuß »art cologne« gesprochen; dabei war ich einer von Sieben, diesmal sind es neun Personen, die entscheiden. Man trägt natürlich seine Positionen vor, kämpft um diese, und ich habe auch ein Segment, für das ich mich stark einsetze. Von 500 Galerien, die sich anmelden, werden 220 zugelassen, da bleiben immer einige zurück. Dadurch entstehen unvermeidlich Gerüchte, Diskussionen und Intrigen sowie Macht, die zelebriert wird. Jeder von uns, der einem solchen Gremium angehört, sei es nun Kunst am Bau oder Preisentscheidungen, weiß, was ich damit meine.
SONNTAG: Ich frage, weil du in der Heisig Geschichte als Unterzeichner dieser Briefaktion engagiert warst.
SCHULTZ Dazu muß man aber sagen, daß ich meine Unterschrift wieder zurückgezogen habe
SONNTAG Das stand nicht in der Zeitung. Ich habe damals nicht unterzeichnet und kann dafür auch meine Gründe vortragen: Ich dachte, auf diesem Feld kämpft man nicht politisch sondern künstlerisch. Aber du warst zumindest erst einmal mit dabei?
SCHULTZ Ich war von Christoph Tannert angerufen worden, der diese Aktion organisierte und hatte ihm am Telefon meine Unterschrift zugesagt. Als ich aber ein paar Stunden später den Text zugefaxt bekam, zog ich meine Unterschrift wieder zurück.
SONNTAG Jeder kennt den Text, man konnte ihn nicht guten Gewissens unterschreiben.
BARBARA BARSCH Ich kenne den Text nicht. Ich
möchte betonen, daß ich mit meiner Position beim ifa zufrieden bin.
Da gibt es natürlich auch Kämpfe, aber nicht um Positionen, sondern
es geht nach wie vor darum, den ostdeutschen Künstlern die Möglichkeit
zu geben, in den internationalen Kunstaustausch einbezogen zu werden..."
Auszug S. 109 u.110, zitiert aus dem Gespräch, ebenda
"Die »Engelfrau «,
eine großformatige, weibliche Aktdarstellung, erscheint wie eine Verbindung
zwischen afrikanischer Skulptur und phantastischer Graffitizeichnung.
Schwarzviolette und gelbgrüne Farbabstufungen...geben...eine fühlbare
Monumentalität. Die Haltung der gelassen in einer transparenten Landschft
Stehenden wird in den Farben undFormen der Beine durchsichtig variiert. Kompaktheit
und schwebende Leichtigkeit zeichnen in überzeugender Verbindung die rhythmische
Bewegtheit der weiblichen Figur aus. Animalische Kraft und zerbrechliche Zartheit
werden in Form und Farbverläufen virtuos hervorgehoben."
Renée Schipp in Provokative Lebendigkeit zeichnet Gerd Sonntags Kopf-Werke
aus in TAGESPIEGEL, Berlin, Oktober, 1993 hier nur auszugsweise zitiert.
(Die »Engelfrau «:
Sammlung Willi Nolte, Hannover / Spenge)

Gerd Sonntag bei ARTES , Das
internationale Kunsthaus
Titel der Ausgabe: »Leben mit Kunst 1998«
Teil 1 "Aktuelle Werke internationaler Künstler", Teil 2 "Exklusive
Sammlerstücke von musealer Qualität"
Gerd Sonntag, Text und Abb: S. 3 sowie S. 90 u. S. 91
Im Katalog aufgelistete Künstler / list of artists: :
Thomas Aeffner, Otmar Alt, Tadshi Asoma, Elvira Bach, Ernst Barlach, Joseph Beuys, Mechthild Born, Gianni Borta, Fernando Botero, David Bowie, R.Brandner, Georges Braque, Britto, Gudrun Brüne, Bruno Bruni, Sergio Capellini, Luciano Castelli, Marc Chagall, Alain Clément, Salvador Dali, M. Dawidowski, Françoise Debert, Jim Dine, Simon, Dittrich, Otto Dix, Georges Dussau, Hartwig Ebersbach, Nissan Engel, Lyonel Feininger, Felbmair, Rainer Fetting, Peter Foeller, Sam Francis, Ernst Fuchs, Claude Gaveau, David Gerstein, Otto Gleichmann, Moritz Götze,günter Grass, Harald Gratz, HAP Grieshaber, Keith Hearing, Ch. Hasse, Bernhard Heisig, R.Hercks, B. Hoeppe, Gerhard Hofmann, Rebecca Horn, Friedensreich Hundertwasser, Francis L Imanjama, Jörg Immendorf, Robert Indiana, Allen Jones, Ernst Ludwig Kirchner, Willi Kissmer, Ch.Kremkau, Georges Laporte, Helge Leiberg, Roy Lichtenstein, Max Liebermann, Richard Lindner, Markus Lüpertz, Mára, Marino Marini, Wolfgang Mattheuer, Harald Metzkes, A. Michael, Jean Miotte, Joan Miró, Tetsuo Mizú, Kaiko Moti, Cilia de Munnik, Ernst Wilhelm Nay, Meret Oppenheim, A.R. Penck, Charles Penny, Pablo Picasso, Serge Poliakoff, D. Portugall, Barbara Quandt, Jean-Claude Quilici, Arnulf Rainer, Mel Ramos, Michael Rausch, I. Richardson, Juan Ripollès, James Rizzi, RobiN, Christian Rohlfs, James Rosenquist, Salomé, E.A. Schinzel, Cornelia Schleime, Arthur Schlender, Roger Selden, Gerd Sonntag, Siegward Sprotte, Walter Stöhrer, Yoshi Takahashi, Richard Tuff, Max Uhlig, Tomi Ungerer, Wainer Vaccari, Victor Vasarely, Giovanni Vetere, J. Votteler, Andy Warhol, Tom Wesselmann, Fritz Winter, Arrigo Wittler, Paul Wunderlich, Amos Yaskil, Bernd Zimmer.
"Im Februar 1990 betrat ich ein Atelier
im damaligen Ostberlin und befand mich in der Gegenwart eines zauberhaften Malers
- Gerd Sonntag. Als ein noch unvoreingenommener Betrachter seiner Kunst bemerkte
ich zunächst technische Meisterschaft und entdeckte einen starken Hang
zu figürlicher Abstraktion. Unter Sonntags Hand waren Gesichter entstanden mit Augen, deren magisch
starre Blicke mich ebenso fesselten wie die Körper der dargestellten Figuren,
aus denen heraus ein unermeßliches Angebot an Emotionen und Charakteren
auf mich einstürzte." - hier nur auszugsweise zitiert
James L. Fisher, Kurator und Stellvertreter des Direktors im Modern Art Museum
of Fort Worth, Fort Worth, Texas, im Februar 1992

Gerd Sonntag bei ARTES , Das
internationale Kunsthaus
Titel der Ausgabe: »Leben mit Kunst 1997« Das Buch ist untergliedert
in Teil1 und Teil 2
Teil 1 "Aktuelle Werke internationaler Künstler", Teil 2 "Exklusive
Sammlerstücke von musealer Qualität"
Gerd Sonntag, Text und Abb: S. 3 sowie S. 134 u. S. 135
Im Katalog aufgelistete Künstler/ names of artists:
Thomas Aeffner, Pierre Alechinsky, Otmar Alt, Horst Antes, Kurt Arentz, Julian Askins, Tadshi Asoma, Elvira Bach, Eduard Bargheer, Ernst Barlach, Jeremy Barlow, Georg Baselitz, Albert Balesco, Fredo Bley, Mechthild Born, Gianni Borta, R.Brandner, Georges Braque, Rudolf Bredow, Gudrun Brüne, Bruno Bruni, Annelies Bürgin, Bernard Buffet, Luciano Castelli, Marc Chagall, Christo und Jean Claude, Alain Clément, Salvador Dali, M. Dawidowski, Françoise Debert, Jim Dine, Simon, Dittrich, Otto Dix, J.G. Dokoupil, Dieter Eckert, Nissan Engel, Max Ernst, Lyonel Feininger, Rainer Fetting, Günther Förg, Ernst Fuchs, Claude Gaveau, Otto Gleichmann, Frederick, Gore, Harald Gratz, HAP Grieshaber, Hagemeister, Hamilton, Keith Hearing, Simon Hart, Ch. Hasse, Rudolf Hausner, Bernhard Heisig, J. Heisig, Albert Hennig, R. Hercks; B. Hoeppe, Peter Hohberger, Gerhard Hofmann, Friedensreich Hundertwasser, Francis L Imanjama, Jörg Immendorf, Bernhard Jäger, Muriel Kalish, Ernst Ludwig Kirchner, Per Kirkeby, Willi Kissmer, Oskar Kokoschka, Käthe Kollwitz, Ch.Kremkau, Paul Kuhfuß, Georges Laporte, Le Corbusier, Helge Leiberg, Markus Lüpertz, Mára, Marino Marini, A. Michael, Jean Miotte, Joan Miró, Tetsuo Mizú, Kaiko Moti, Cilia de Munnik, Ernst Wilhelm Nay, Willi Oltmanns, Max Pechstein, A.R. Penck, Charles Penny, Pablo Picasso, Serge Poliakoff, D. Portugall, P.Quick, Jean-Claude Quilici, Radomir, Mel Ramos, I. Richardson, James Rizzi, Graciela Rodo-Boulanger, E.A. Schinzel, Arthur Schlender, W. Schlote, Hazel Soan, Gerd Sonntag, Siegward Sprotte, Walter Stöhrer, H. Sturm, Yoshi Takahashi, Itzchak Tarkay, Richard Tuff, Max Uhlig, Victor Vasarely, G. Vetere, J. Votteler, Andy Warhol, Tom Wesselmann, Arrigo Wittler, Paul Wunderlich, Amos Yaskil, Fritz Zalisz, W. Zelmer.
"Bei Gerd Sonntag beginnt
die Arbeit mit der Zeichnung, der Linie und der Farbe; an dieser Stelle setzt
das Werk ein. Basis für die Komposition ist die Öffnung des Bildraums
für die Tiefe und die wesentliche Erkenntnis von der Wichtigkeit des eigenen
Gestus: Flüchtigkeit, Geschmeidigkeit und gleichzeitig Ruhe und Gewissheit.
Man ahnt die sehr persönlichen, autobiographischen Hinweise, man braucht
sie nicht zu entziffern. Die spielerische Leichtigkeit vermittelt auch etwas
von der Schnelligkeit des Erlebens, da sich alles zu entziehen scheint. Im Grunde
sind seine Arbeiten immer abstrakt: es geht um die Farben und ihre ihnen innewohnenden
Energien, die sich kontrastieren und aufheben oder ergänzen und steigern,
um Raum zu suggerieren. Sein Kraftzentrum liegt im zeichnerischen und malerischen
Duktus. Zugleich setzt das Werk ganz selbstverständlich in den raumgreifenden
Bereich der Kunst, die Skulptur über. Es ist die Malerei und mit ihr die
Farbe, die sein Werk zusammen hält." Auszugsweise zitiert, Helana
Horn, 2004, in "Glashaus" 1 / 2004 "Gerd Sonntag"

Gerd Sonntags Objekte am Berliner Dom (1985)
Text: Lutz Rathenow, Fotos: Harald Hauswald,
in Berlin-Ost : die andere Seite einer Stadt / Lutz Rathenow, Harald Hauswald.
Verlag Basisdruck Berlin,1990

Gerd Sonntags 1. Ausstellung bei Mallet Fine Art, NewYork (Jacques Mallet), im Gallery Guide New York, art in america
»SONNTAGs Arbeiten enthüllen hier verschiedene Dimensionen.
Wie er selbst sagte: "... inmitten von geistiger Versklavung, dem Terror
der Medien gegen freie Gedanken, gegen das sich behauptende Einzelwesen darf
ich dieses eine Vergnügen erleben: Zeit genießen, als gäbe es
Zeit im Überfluß."«
Für mich fragen SONNTAGs
aggressive Bilder nach neuen Sinngebungen
und bieten bildnerische Wahrheiten an. Ein letztendlicher Sinn ist und wird
immer eine offenbleibende Frage sein. Aber ist nicht die Bedeutung jedes Lebens
die Suche nach einer Bedeutung? Jaques Mallet
Seelenräume
und Tragödien,
Gerd Sonntag, Klaus Killisch
und Sabine Herrmann in der Konrad-Adenauer-Stiftung
"Das Foyer der Adenauer-Stiftung erfährt eine eigentümliche Erfrischung. Der Maler Gerd Sonntag, der hier gemeinsam mit Klaus Killisch und Sabine Herrmann jüngste Arbeiten vorstellt, reiht seine explosiven Porträts..."... "Das Haus will sich der Kunst öffnen; vorgestellt werden...drei Berliner Künstler, die... mittlerweile auch internationales Interesse weckten. Ihre Herkunft ist eine expressiv-malerische und gleichzeitig zeichenhafte Bildsprache."..."Kontur und Augen bilden erste wichtige Erkenntnissignale, auf die man in bestimmter Weise reagiert, meint Gerd Sonntag,..."..."Der Kopf ist dabei nur Anlaß für ein Eigendasein der Farbe zwischen lichter Quirligkeit und bedrängender Unruhe, aus der sich Gestalt formiert. In seinen jüngsten Arbeiten scheint sich die Bissigkeit der Cobra-Gruppe um Asger Jorn neu zu artikulieren."
Text: Anita Wünschmann in BERLINER ZEITUNG, 26. Januar, 1999, hier nur
auszugsweise zitiert

FOTOMUSEUM", Frankfurter Schuber, 1993
3. - Werkübergänge.
"Hier sind jene Fotoarbeiten vereint, die z.B. im Konzepteinsatz neben
anderen Medien in einer künstlerischen Gesamtgestalt stehen, wie etwa bei
Görß, Gabriel oder Hähner-Springmühl. Technisch gesehen
gehören ebenso die Fotoübermalungen in den Bereich, als Umsteigestationen,
wie wir sie in Blättern von
Gerd Sonntag und Hähner-Springmühl vor uns haben. Desweiteren wären
Objekte und Installationen mit fotografischen Mitteln hier angesprochen. Oder
der Werkeinsatz von Fotografie als Element unter anderen Gestaltungselementen".
Text: Jörg Sperling, S. 25, in DAS LETZTE JAHRZEHNT Ostdeutsche Photographie
der achtziger Jahre,
Ausstellung und Katalog, "FOTOMUSEUM", Frankfurter Schuber, Deutsche
Fototage GmbH , Frankfurt / Main, 1993
Herausgeber: Ullrich Wallenburg,
ISBN 3-930054-03-5
Die Künstler: Claus Bach,
Tina Bara, Borchardt, Micha Brendel, Kurt Buchwald, Creutziger/Haufe, Tobias
Elle, Irene Fischer, Thomas Florschütz, Else Gabriel, Rainer Görß,
Goldberg, Klaus Hähner-Springmühl, Frank Herrmann, Jörg der Knöfel,
Matthias Leupold, Lieberknecht,/Stoy, Mahn, Sven Marquardt, Florian Merkel,
Steffen Mertens, Peter Oehlmann, Gunnar Porikys, Jens Rötzsch, Michael
Scheffer, Erasmus Schröter, Gundula Schulze el Dowy, Andreas Seeliger,
Maria Sewcz, Gerd Sonntag, Viola Vassileff, R.-R. Wasse, Karin Wieckhorst.
Gerd Sonntag, Abb. Seite 71, Kat.-Nr. 82,
vom Künstler selbst aufgenomenes Foto, übermalt, aus der Folge "Die
Begegnung", 1985
(agierende Frau mit Kinderwagen
und Objekt "Frau mit Einkaufswagen" - dazu s. auch Ausstellung Objekte
im Berliner Dom, 1985, Foto: Harald Hauswald sowie Figur=Zeichen, Staatliche
Kunstsammlungen Cottbus, 1988)

Droysen-Galerie, Berlin 1995
Inh:Kattrin Kühn
Droysen-Keramik 1995. Künstlerkeramik, Berlin
1995.
die Maler:
Petra Brandt, Peter Herrmann,
Bruce McLean, Helge Leiberg, Lucebert, A.R.Penck, Wolfram A.Scheffler, Hans
Scheib, Cornelia Schleime, Schwarzinger, Gerd Sonntag.
Katalog zur Ausstellung: Schloß Rheinsberg
Künstlerische Wegmarken, 1995
"...Im gleichen Jahr zeigte sie erstmals die Münchener Gruppen "Wir"
und "Geflecht", die jetzt auch in der Jubiläumsschau breiten
Raum bekommen haben: Helmut Rieger, Heino Naujoks, Hans Matthäus Bachmeyer,
Florian Köhler. Doris Wullkopf agiert zwischen Museum und Messe, wenn sie
heute die erstaunliche Kontinuität demonstriert, mit der diese Künstler
expressive Traditionen von den späten fünfziger Jahren fruchtbar bis
in die gegenwart fortgeführt haben."..."Traditionslinien zum
Expressionismus haben sich durch die Jahrzehnte auch in der DDR erhalten - mehr
oder weniger retardierend. Mit Strawalde (...), mit Gerd Sonntag und Harald
Toppl vertritt Doris Wullkopf Berliner Maler, deren Weg abseits der offiziellen
Kunst zur Abstraktion im Detail führte, ohne daß dabei die Bindung
an die Figur ganz aufgegeben wurde. Solche Malerei ist offen für Assoziationen:
Gerd Sonntag zum Beispiel zitiert in seinen neuen Bildern voll Witz manches Porträt-Klischee.
»Die Italienerin« ist da ganz selbstverständlich..., das Bildnis
des Saudi setzt sich im pastosen Liniengewirr zum lächelnden dunklen Gesicht
unterm unvermeidlichen weißen Kopfputz zusammen. Und in die dicke Farbe,
so versteckt wie offensichtlich hat der Maler ein ums andere mal »Saudi
Arabia« geschrieben."...
Annette Krämer, hier nur auszugweise zitiert
SPHINX IM MAGNETBERG, 1998
Sabine Herrmann, Klaus Kilisch, Walter Libuda und Gerd Sonntag
Wenn Künstler in den Großen Wasserspeicher
kommen, geht meistens mit ihnen die Phantasie durch. Die riesigen Backsteingewölbe
warten schließlich nur darauf, mit neuer Energie gefüllt zu werden..."
"Klaus Killisch und Gerd
Sonntag führen dazu eine Licht-Raum-Installation
aus, die sie an keinem anderen Ort dieser Größe inszenieren könnten.
Und weil der zur Verfügung stehende Raum so groß ist, luden sie Sabine Herrmann und Walter Libuda ein, die kongenial Ideen
verwirklichen, die nur an diesem sehenswerten Ort zu realisieren sind.
in KUNST Die wichtigsten Ausstellungen, tip 13 / 98 S.116, Foto: Bernd Kuhnert
Knochengeld 1993
Abb: Knochengeldschein von Breda C.C.
die Namen der beteiligten Künstler:
G.P. Adam, Gamma Bak, Breeda
C.C., Nils Chlupka, Henning Christiansen, Ludwig Eben, Gruppe M, Josefine Günschel,
Daniel Habegger, Stephan Hachtmann,Klaus Haller & Gloria Mészáros,
Rita Hensen, Uta Hünniger, Brad Hwang, Anne Jud, Sabine Herrmann, Urs Jaeggi,
MK Kähne, Siglinde Kallnbach, Laura Kikauka, Klaus Killisch, Jeanette Kipka,
Dietmar Kirves, Wolfgang Krause, Hans Peter Kuhn, Dirk Lebahn, Helge Leiberg,
Via Lewandowsky, Ronald Lippok, Angela Lubic, Sarah Marrs, Wolfgang Müller,
Carsten Nicolai, Olaf Nicolai, Bert Papenfuß, A. R. Penck, Andrea Pichl,
Raabenstein, Volker Ries, Jenny Rosemeyer, W.A. Scheffler, Christine Schlegel,
Thomas Schliesser, Jürgen Schneider, Gerd Sonntag,
Klaus Staeck, Strawalde, Niko Tenten, Klaus Theuerkauf, Ina Wilczek, Volker
Wilczek, Igor Zaidel, Mike Zimmermann.
Link extern: WIKIPEDIA, online Lexikon
I.G.I. Chicago, The International Art Exposition,
1990
exhibition and catalog
Mallet Fine Art Ltd. New York, Gallery Director: Jacques Mallet, Gerd Sonntag:
catalog page 114, illustration page 115
exhibiting artist presented at Mallet Fine Art, New York:
Barbara Hepworth, Jaques Lipchitz, El Lissitzky, Roberto Matta, Henry Moore,
Gerd Sonntag.
I.G.I.
Chicago, The International Art Exposition,
1991
exhibition and catalog Mallet Fine Art Ltd. New York, Gallery Director: Jacques Mallet, Gerd Sonntag: catalog
p.p. 110 and 111
exhibiting artist:
Arman, Christo, Alberto Giacometti, Jaques Lipchitz, El Lissitzky, Henry Moore,
Constantino Nivola, Gunar Orn , Gerd Sonntag.

Eingegrenzt - Ausgegrenz, 2000
Hannelore Offner, Klaus Schroeder: Eingegrenzt - Ausgegrenzt, Bildende Kunst und Parteiherrschaft in der DDR. 1961-1989
Akademie Verlag, Berlin, 2000
Text zu Gerd Sonntag: S. 215 und 240
HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG, 03. Sept.
2001
"Es geht um den Reiz der dicken Zigarre
und die Rauchschwaden, die sie verbreitet. Man möchte ja nicht glauben,
dass aus den Bildern so abwegiger Sujets eine so heitere Ausstellung zusammenkommt.
Moritz Götze aus Halle fiel hier schon öfter mit Zigarrebildern auf.
Diesmal raucht auf einer Banderole sogar der Hirsch, statt dass er röhrt.
Klaus Killisch weiß mit aus den Mündern entweichenden Rauchschwaden
malerische Orgien zu veranstalten. In vielen Porträts scheint sich der
Schweizer Max Hari über das Statussymbol Zigarre lustig zu machen. Jens
Lorenzen gewinnt den Zigarenbildchen schöne Malerei ab, und Gerd Sonntag
schreibt quasi mit dem Zigarrenrauch seine Botschaften" Die Künstler:
Moritz Götze, Klaus Killisch, Gerd
Sonntag.
Ludwig Zerull in "Kultur", HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG, 03. Sept.
2001 - Nr. 205
TAGESPIEGEL, 1993
"Die unglaubliche Vitalität, Phantasie
und drastische Ausdruckskraft, die Arbeiten der Art Brut und der Künstlervereinigung
Cobra auszeichnete, finden sich auch in den Bildern der » Köpfe «
von Gerd Sonntag."..."In einer Reihe von neun verschiedenen
Kopfdarstellungen expressiver Farbigkeit und grotesken Reduktionen gelingt es
dem Künstler, eine Folge wechselnder Stimungen in dynamischen Ausdruck
und in heftigen Farbkontresten umzusetzen. Fragend, sprechend verhalten lächelnd
oder fast schreiend, wird ein Ausdrucksvorgang in Betonungen von Physiognomie-Ausschnitten
deutlich. Ein Gesamteindruck wird durch den Ausdruck einer Pupille oder einer
halbentblößten Zahnreihe hervorgehoben." ...
Renée Schipp "Provokative Lebendigkeit zeichnet Gerd Sonntags Kopf-Werke
aus" in: TAGESPIEGEL, Berlin, Oktober, 1993 hier nur auszugsweise
zitiert; Abb: Ein "kopf-Werk" von Gerd Sonntag, Foto: Heinrich
TAZ, 1990
"...mit Form und Farbe, mit der die zu Beginn
der 80er Jahre jüngste Genration in die Kunstszene drängte. Zwei inzwischen
arrivierte Vertreter dieser lauten, wilden und in der ehemaligen DDR aufmüpfigen
Malerei sind der Heisig-Schüler Walter Libuda (Jg.1950) und der sich unterdessen
in Kreuzberg auch als Galerist versuchende Gerd Sonntag (Jg.1954). Beide
hielten der pastosen Ölmalerei intensivster Farbigkeit bis jetzt die Treue,
konzentrierten sich aber zunehmend auf Kompositionen mit weniger Figuren, was
Sonntag in letzter Zeit zum Porträt führte. "..." In
der Skulptur traktiert er sich und andere seit Jahren mit Einkaufs- oder Kinderwagen
schiebenden Frauen à la Ready-made. Obwohl es ihn inzwischen zunehmend
in den Manierismus treibt, bis hin zur kostbar-sakral anmutenden Goldfarbigkeit,
ist den Objekten ein gewisser Witz nicht abzusprechen."
Liane Burkhardt, "Die dritte Dimension" in TAZ Berlin, Juli 1990,
auszugsweise zitiert
NICHT:
ich male, SONDERN: Ich malt, 2003
"Ein Mal-Freund und Literaturverdauer, Gerd Sonntag, hat eine Folge von Schrift-Bildern gemalt in denen steht: Ich malt. Das Ich immer groß geschrieben. Es geht um das Farb-Wort. Zitat Sonntag: »Wie mit der Farbe, mit ihrer Dicke, ihrer Glätte, ihrer Puckelbildung, mit ihrem Fettsein, ihrer Trockenheit, so verfahre ich auch mit den Worten, mit ihrer Strahlung und mit ihrem Sinn, mit ihrem Unsinn und der Rückführung in das Bild als ihrem Farbsinn, ihrem Formsinn ... So werde ich auch von der Schrift angesprochen. In meinen Bildern ermöglichen Farbform und Farbmasse den Sinn der Buchstaben ebenso wie ihre Lesbarkeit und ihre Nichtlesbarkeit ... Mich interessiert an der Schrift der Raum, den sie schafft, die Farbe und das poetische Wort ... Bei der Bildwerdung der Worte hilft mir ... die Farbform ... kein Titel ... sondern ein zu Bild gewordener Text oder ein zu Text gewordenes Bild ... in dem das Begriffliche in Farbe umgesetzt wird und die Farbe in ihrer Form vom Begriff nicht mehr zu trennen ist.« Zitat Ende. Unsere gemeinsame Suche nach den verbindenden Zwischenräumen von Malern und Literaten bemüht sich um die Besetzung der Übergänge, des nicht Geschehenen und doch schon Gesagten, des Sprachlosen und doch schon Gefühlten, des Wissenden, aber noch nicht Geschauten. Nicht umsonst gab es in der DDR eine große stille Kultur der Künstlerbücher, der sprach-optisch formulierten Zwischenräume. Unter dem staatlich gedachten Bild-und-Text-Kanon, den sowieso kein ernsthaft..." Rolf Xago Schröder in "Londoner Rede", 2003, Goethe Institut London
SONNTAG's portraits evoke a passion for image-making both from
a painterly and emotional viewpoint. The aggressive brushstrokes and the combination
of vivid colors and rich blacks belie the artist's controlled view of the human
psyche. The portraits - frontal, direct and confrontational - exhibit an understanding
of human nature arrived at through a careful and thoughtful examination of the
people residing in the artist's environment. JAMES L. FISHER, excerpt only
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City Artist´s Gallery, London 1988
Ausstellung: "Gerd Sonntag -paintings"

Gerd Sonntag: "Notwehr - Fleisch und Geist im Kunstschrei" Texte zum Sprachverbrauch

Magazin BILDENDE KUNST, Artikel "Gerd Sonntag" von Barbara Rüth.

Frankfurter Hefte, 1995
Udo Scheer "Gegenkultur - Die Jenaer Kreise". publiziert in Die Neue Gesellschaft Frankfurter Hefte Verlag J.H.Diez Bonn, Okt. 1995,
zu Gerd Sonntag: S.942 - 947

Aiusstellung Schloß Cappernberg
Kritische Bilder und Skulpturen aus der DDR,.
2 ganzseitige Abb Gerd Sonntag S. und S.:
"Frau erscheint auf dem Teppich"
"Castor und Pullux, Die Deutschen Zwillinge"

Samia Hussein, Gerd Sonntag
Veröffentlichung: 1990
In: "Liane", S. 61
Fotografienfolge
Gerd Sonntag, Susanne Schleyer, Samia Hussein,
Veröffentlichung: 1990
In: "Liane" 7
Fotografie. : s/w, glanz ; 29,2 x 19,2 cm